zur Navigation springen

Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 17:46 Uhr

Tanzen : Viel Anmut und Grazie

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mehr als 260 Tanzpaare sorgten für eine Rekordbeteiligung bei den 27. Baltic Youth Open im Hohen Arsenal in Rendsburg. Aufgrund des großen Andrangs kam es zu zeitlichen Verzögerungen.

Die internationalen Wertungsrichter Mette Elkjaer (Dänemark) und Peer Palmgreen (Schweden) schwärmten von einem „Top-Niveau“, das bei den 27. Baltic Youth Open im Bürgersaal und Kleinen Saal im Hohen Arsenal in Rendsburg auf dem Tanzparkett gezeigt wurde. Insgesamt lagen dem ausrichtenden Tanzsportverband Schleswig-Holstein 617 Meldungen von mehr als 260 Paaren im Alter von sieben bis 18 Jahren vor. Masse und Klasse war das Motto. Im Vorjahr schwangen 500 Aktive das Tanzbein.

Viele der Aktiven aus 16 Bundesländern hatten ihre Fans mit dabei, die die tänzerischen Darbietungen stimmungsvoll begleiteten. Rendsburg zählt mittlerweile als Standort neben Berlin und Stuttgart zu den Top 3 in Deutschland. „Bemerkenswert ist dabei, dass Schleswig-Holstein alles ehrenamtlich abwickelt“, betonte LSV-Präsident und Ehrengast Hans-Jakob Tiessen. Für ihn habe dieses Event einen hohen Werbewert für den Rendsburger Wirtschaftsraum. Dazu trug in hohem Maße auch der Tanznachwuchs mit seinen prächtigen Leistungen bei. Insgesamt wurden in 20 Stunden an zwei Tagen vor 450 Besuchern 51 Wettbewerbe ausgetragen. „Mit einer solchen Resonanz hatten wir nicht gerechnet. In vier Ranglisten-Turnieren ging es noch um Wertungspunkte für die Deutschen Meisterschaften “, sagte Verbandsjugendsprecher Robert Quakernack. „Viel ist auch über Mund-zu-Mund-Propaganda gelaufen. Es hat sich aber auch herumgesprochen, dass es bei uns sehr familiär abläuft“, ergänzte Lars Kirchwehm, Präsident des Tanzsportverbandes Schleswig-Holstein.

Im Hinblick auf 2017 überlegen die Verbandsverantwortlichen, den Turnierplan anzupassen. In der 27. Turnierauflage gab es zeitlichen Verzug, den es im nächsten Jahr einzudämmen oder gänzlich zu verhindern gilt. Die Tänzer und Tänzerinnen haben die Verzögerungen klaglos hingenommen, konzentrierten sich voll und ganz auf ihre Wettbewerbe.

Alle Paare versuchten, bei den jeweiligen Wertungsrichtern mit den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen zu punkten und sich in Sachen Musikalität, Technik, Ausstrahlung und Paar-Harmonie bestens zu präsentieren. Auf der circa 180 Quadratmeter großen Tanzfläche war dazu ausreichend Platz, um verwirrende Schrittfolgen mit Eleganz und in Einklang mit der Musik in 90 Sekunden vorzuführen. Das war schon Augenschmaus an Anmut, Leichtigkeit und Grazie.

Einer besonderen Herausforderung setzten sich mehr als 20 Paare aus. Sie absolvierten einen Doppelstart. „Das ist auch körperlich eine starke Beanspruchung“, bekundete Quakernack Respekt vor diesen Paaren. Eine Topleistung lieferte das Paar David Jenner und Elisabeth Tuigunov (Die Residenz Münster) ab. Die amtierenden deutschen Meister der Junioren I Latein und Standard überzeugten die Wertungsrichter vollends und gewannen jeweils mit der Idealnote 5,0 die Wettbewerbe Junioren I B Standard, Junioren I und II B Latein.

>Ergebnisse unter www.tanzen-in-sh.de


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen