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Landeszeitung

08. Dezember 2016 | 15:28 Uhr

Tausende Fans rocken an der Eider

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Festival in Süderstapel feiert sein zehnjähriges Bestehen / 16 Bands und Künstler sorgten für Stimmung und erhielten tosenden Beifall

Gezählt hat sie niemand – doch es sind wieder etliche Tausend Musikfans gewesen, die beim Rockfestival in Süderstapel ordentlich abtanzen wollten. Und diesmal gab es einen weiteren Grund zum Feiern: Zum zehnten Mal ging „Rock an der Eider“ jetzt über die Bühne – genauer gesagt über zwei. Denn während auf der einen Aufbau und Soundcheck liefen, war auf der anderen schon wieder volles Programm angesagt. 16 Bands unterschiedlicher Stilrichtungen sorgten für zwölf Stunden Musik satt. Übereinstimmendes Urteil vieler Besucher: „Immer wieder klasse.“

Absolut „klasse“ ist dabei auch stets das Konzept dieser Großveranstaltung, wie der Vorsitzende des Vereins „Kunst und Kultur für Stapel“, Stefan Wölk mitten im dicksten Trubel betont: „Von Anbeginn an sind wir unter dem Motto ‚Umsonst und draußen‘ angetreten. Auch diesmal finanzieren wir dieses große Event allein aus Spenden und dem Verkauf von Essen und Getränken. Hinzu kommen eine Reihe von Firmen und die Gemeinden Norder-und Süderstapel, die uns unter die Arme greifen – und natürlich unsere tolle 130-köpfige ehrenamtliche Helferschar. Wir dürfen dabei nicht vergessen, wir sind hier seit Mittwoch mit dem Aufbau voll im Gange, und der Abbau wird ebenfalls seine Zeit in Anspruch nehmen.“

Die Bands selbst boten ein Programm, das das Herz der Musikfans höher schlagen und keine Wünsche offen ließ. Dabei legten die Organisatoren größten Wert darauf, dass viele verschiedene Stilrichtungen zu hören waren und vier Generationen bedacht wurden. Nach der Eröffnung durch den „Rock-Chor“ um 14 Uhr trat dann mit „D/troit“ aus Kopenhagen gleich eine international bekannte Formation auf die Bühne, die nordischen Soul präsentierte. Bereits in der Region bekannt kam dann Kommando Kant mit Musikern aus Hamburg und Nordfriesland, die Punk- und Indie-Rock auftischte. Begeisterung weckte auch der Hildesheimer Musiklehrer und Percussionkünstler Claas Sandbothe, der als „Cla:s the Spoonman“ auftrat. So ganz andere Musik mit vorwiegend leisen Tönen präsentierte der Dithmarscher Songwriter Rene Albinus mit seiner Band „Herzlicht“, gefolgt von wieder lauteren Tönen der Gruppen „Platzhalter“, „Land in Sicht“, „La Confianza“, „Salamanda“, „Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band“ sowie „John Allen & The Black Pages“. Von Anbeginn an sind „Die Springer“ aus Traunstein im tiefsten Bayern mit dabei. Das Publikum brachten sie auch diesmal zum Kochen. Nach tosendem Beifall und lauten Zugabe-Rufen musste das agile Trio dann dreimal zurück auf die Bühne. Danach gings mit dem Flugzeug zurück nach Bayern – dort trat die Band am Sonntagabend bei einem großen Open-Air-Konzert in Waging am See auf. Krankheitsbedingte kurzfristige Absagen der Bands „Kytes“ (München) und „Faber“ (Schweiz) fingen die Veranstalter durch die bekannten Gruppen „U 3000“ aus Berlin und „Torpus & the Art Director“ (Hamburg) auf. Die Abschlussbilanz von Birthe Dierks und Stefan Wölk: „Es war wieder mal einzigartig toll. Der Verlauf war friedlich, und die Besucher sind zufrieden. Wir kommen dem großen Wunsch aller Teilnehmer gerne nach – auch im nächsten Jahr gibt es wieder Rock an der Eider.“

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