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"Sportler für Sportler": Aukrug läuft für Sien

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Unter dem Motto "Sportler für Sportler" wird am 29. Mai auf dem Aukruger Sportplatz Geld für die afrikanische Partnergemeinde Sien gesammelt. Läufer und Walker, die mit ihrem Startgeld die Jugend von Sien unterstützen wollen, können sich ab sofort anmelden.

Aukrug | Zum zweiten Mal heißt es am 29. Mai: "Sportler für Sportler - Aukrug läuft und spielt für Sien". Bei der Premiere erwirtschaftete der Partnerschaftsverein "Aukrug-Sien" 2007 mit der Unterstützung von Dorfgilden, Fußballern, Sportschützen und Feuerwehr einen Reinerlös von 1200 Euro, mit dem sich die Jugendlichen des westafrikanischen Dorfes Sien einen lang gehegten Traum erfüllen konnten: eine eigene Musikanlage samt Dieselgenerator für die Stromerzeugung.

In diesem Jahr bildet die Benefizveranstaltung "Aukrug läuft und spielt für Sien" den Auftakt zur großen Festwoche, die der TSV Aukrug anlässlich des 50-jährigen Bestehens seiner Fußballsparte organisiert hat. Bei "Aukrug-Sien" gibt es ebenfalls Grund zum Feiern: Der Verein ist 15 Jahre alt, und die offizielle kommunale Partnerschaft zwischen Aukrug und Sien besteht seit zehn Jahren.

Wie bei der Premiere vor zwei Jahren werden auch am 29. Mai (Start: 17 Uhr, Sportlerheim am Aukruger Sportplatz) verschiedene Laufstrecken (3,3 Kilometer für Schüler bis zehn Jahre, 6,6 km, 9,5 km) und eine Walkingroute (6,6 km) angeboten. Erwachsene zahlen sechs Euro Startgeld, Kinder drei Euro. Läufer und Walker können sich im Internet auf www.aukrug-sien.com oder www.tsv-aukrug.de oder bei Hella Kohlmeyer (In de Eck 11, 24793 Bargstedt, ) anmelden. Anmeldeschluss ist der 25. Mai.

Ebenfalls wie bei der Premiere werden die Aukruger Dorfgilden am 29. Mai (18 bis 21 Uhr) wieder ein Fußballturnier austragen. Für Musik soll eine afrikanische Trommelgruppe aus Lübeck sorgen, bei der die Besucher auch mittrommeln dürfen.

"50 Prozent aus den Sponsorengeldern der TSV-Festwoche und der komplette Reinerlös aus der Sportler für Sportler-Veranstaltung werden an die jungen Leute von Sien gehen", kündigt Partnerschaftsvereins-Chef Reimer Reimers an, "unser Ziel ist es, gerade die Landflucht der afrikanischen Jugendlichen zu stoppen, weil das Elend in den Städten vielfach noch größer ist."

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erstellt am 12.Mai.2009 | 09:43 Uhr

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