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Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 11:47 Uhr

HVSH-Pokal der Männer : Spiel verloren, wichtige Erkenntnisse gewonnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Im Viertelfinale des Handball-Landespokals der Männer unterlag der SH-Ligist TSV Alt Duvenstedt dem Oberligisten SG Wift mit 24:33. Für Trainer Thomas Carstensen war die Partie ein wichtiger Test vor dem Punktspiel gegen die HSG Tarp/Wanderup.

Das Viertelfinale im Handball-Landespokal war erwartungsgemäß Endstation für den SH-Ligisten TSV Alt Duvenstedt. Das Team von Trainer Thomas Carstensen unterlag am Dienstagabend in eigener Halle dem Oberligisten SG Wift mit 24:33 (10:14). Carstensen maß dem Pokal-Aus gegen den klassenhöheren Gegner nicht allzu viel Bedeutung zu, schließlich liegt der Fokus der Alt Duvenstedter auf der Punktrunde – und da steht der Klassenerhalt ganz oben auf der Agenda.

Carstensen: „Bei uns hätte schon alles stimmen müssen und bei Wift wenig, um zu gewinnen.“ Doch weder spielten die Gastgeber am Limit noch die Neumünsteraner unterirdisch. Und so nahm die Partie den absehbaren Verlauf. Lediglich beim 2:1 (6.) lag der TSV vorn, anschließend dominierte der Oberligist, führte nach 20 Minuten bereits mit sechs Toren (11:5). „Wir haben zu viele Fehler gemacht und schlecht geworfen“, kritisierte Carstensen. Zudem fehlte bei den Abläufen im Angriff oftmals das Timing. „Aber woher soll das auch kommen, wenn wir oftmals mit dezimiertem Kader trainieren?“ Auch mit der Körpersprache einiger Akteure war der Alt Duvenstedter Coach nicht gänzlich einverstanden, wenngleich sein Team den Rückstand bis zur Pause bis auf vier Tore verkürzte (10:14). „Wir lassen zu früh die Köpfe hängen, motivieren uns zu wenig gegenseitig.“ Doch es gab auch Lichtblicke auf Seiten des TSV. Matti Voß kommt nach langer Verletzungspause immer besser in Tritt, avancierte mit sieben Toren zum auffälligsten Spieler im Duvenstedter Dress. Sascha Schwarz, der zuletzt kaum trainieren konnte, hatte ebenfalls einige gute Aktionen. „Die rechte Seite hat mir gut gefallen“, sagte der Coach. Doch auch die beiden Linkshänder konnten trotz ihrer insgesamt zwölft Tore nicht verhindern, dass sich die SG Wift nach Wiederanpfiff kontinuierlich absetzte und am Ende souverän gewann. Carstensen: „Ich bin trotzdem nicht unzufrieden. Wir haben eh nicht mit einem Weiterkommen gerechnet. Mir war es in erster Linie wichtig, dass wir vor dem Spiel am Sonnabend gegen Tarp/Wanderup noch einmal unter Wettkampfbedingungen ein paar Sachen ausprobieren konnten. Ich habe einige wichtige Erkenntnisse gewonnen.“

TSV Alt Duvenstedt: Klapdor, Fendt – Frahm (1), Müller (1), Eichstädt (5/3), Maukel, Voß (7), Höpfner (1), Küch, Schroedter, Schwarz (5), Nehls (2), Kock (2).

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erstellt am 10.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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