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Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 00:23 Uhr

Rendsburger Tierheim : Spendenflut: Katzenbabys haben jetzt reichlich Futter

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Viele kleine Katzen, aber zu wenig Futter für sie. Ein Aufruf in der Landeszeitung sorgte dafür, dass reichlich gespendet wurde. Der Paketbote leistet Schwerstarbeit und die Regale im Tierheim sind wieder prall gefüllt.

Die Kätzchen im Rendsburger Tierheim können in den nächsten Wochen schlemmen wie die Könige. Die Futterknappheit (wir berichteten) ist erst einmal überwunden. Über 1000 Dosen, Schälchen und Tütchen Kittenfutter spendeten Tierfreunde in den vergangenen Tagen an den gemeinnützigen Verein. Von Hühnchen über Rind bis hin zu Kaninchen sind alle Geschmacksrichtungen vertreten.

„Die ersten Schälchen kamen an dem Morgen, als der Artikel in der Landeszeitung erschienen war“, sagt Tierpflegerin Natalie Panke. Die Spendenflut hat sie hautnah miterlebt. Viele Katzenfreunde gaben das Futter persönlich im Tierheim ab. „Als die ersten mit riesigen Kartons im Arm um die Ecke kamen, wusste ich erst gar nicht, was sie wollten“, berichtet sie. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass das alles Katzenfutter sein könnte.“ Eine ältere Dame erzählte sogar, dass das Futter für Katzenbabys in Rendsburg inzwischen fast überall ausverkauft sei.

Viele Spenden kamen auch mit der Post. „Unser Amazon-Wunschzettel war Donnerstagabend das erste Mal ausverkauft“, sagt Martina Block, Vorstandsmitglied des Rendsburger Tierschutzvereins. „Da musste ich dann erst nochmal Futter neu hinzufügen.“ Mit dem Postboten sei sie inzwischen per Du. „Der Arme hat jeden Tag das ganze Futter schleppen müssen“, lacht Block.

Neben den mehreren Kilogramm Nassfutter wurden auch etliche Liter Katzenmilch und viele Pakete Trockenfutter am Kronwerker Moor abgegeben. „Die Leute haben nicht nur für die Katzenbabys gespendet. Wir haben auch Futter für die erwachsenen Tiere bekommen und sogar ein paar Geldspenden“, sagt Block.

Ein logistisches Problem habe das Tierheim dadurch noch nicht. „Die Regale sind zwar schon gut gefüllt, aber wir finden immer noch ein Plätzchen für das eine oder andere Schälchen“, sagt das Vorstandsmitglied. „Auf die nächste Kittenschwemme, die wahrscheinlich im September ansteht, sind wir erst einmal gut vorbereitet.“ Man könne jedoch nie genug Futter für die Kleinen haben, meint sie. „Schlecht werden die Dosen ja so schnell nicht.“

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erstellt am 27.Okt.2016 | 12:21 Uhr

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