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Landeszeitung

04. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Rendsburg : So sehen die neuen Stadtbusse aus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ab dem 1. Januar ist der Transdev-Konzern für den Rendsburger Stadtverkehr zuständig. Das Unternehmen hat 17 neue Busse angeschafft.

Unter dem Namen „Norddeutsche Verkehrsbetriebe“ startet der Konzern „Transdev“ am 1. Januar den Stadtverkehr in Rendsburg. Elfi Lang von der Transdev-Nord-Geschäftsführung in Husum versprach im Regionalausschuss des Kreises Rendsburg-Eckernförde einen reibungslosen Wechsel vom bisherigen Betreiber T. H. Sievers. „Wir arbeiten mit allen Akteuren partnerschaftlich zusammen.“ Das Unternehmen habe 17 neue Busse für den Einsatz in Rendsburg gekauft. Zudem sollen Gebrauchtfahrzeuge aus dem eigene Fuhrpark eingesetzt werden. Die „Norddeutschen Verkehrsbetriebe“ werden durch die Firmen Graf Recke aus Schacht-Audorf und Wriedt-Reisen aus Schleswig unterstützt.

Ein Betriebshof für die Busflotte soll in der Lise-Meitner-Straße entstehen. Das Gelände sei von der Stadt Rendsburg „so gut wie gekauft und so gut wie bebaut“, sagte Lang. Ende Januar sollen die Stellflächen für die Fahrzeuge sowie Büro- und Sozialräume fertig sein. Bis dahin würden die Busse über Nacht in der Kieler Straße am Straßenrand stehen. Eine eigene Werkstatt will Transdev nicht einrichten. Die Wartung der Busse wird an eine örtliche Werkstatt übertragen.

Lang bestätigte, dass 33 von 35 ehemaligen Fahrern von T. H. Sievers zu den „Norddeutschen Verkehrsbetrieben“ wechseln werden. Die Lage des neuen Kundenzentrums, das bisher am Busbahnhof liegt, sei noch unklar. „100 Meter näher zur Innenstadt oder 20 Meter näher zum Bahnhof“, nannte Lang als Möglichkeiten. An Fahrplänen, Fahrpreisen und am Liniennetz werde sich nichts ändern, da dies vom Aufgabenträger festgelegt werde. Die wichtigen Dinge seien vorhanden, fasste Lang zusammen. „Fahrpersonal, Fahrzeuge, Vertriebstechnik – wir können am 1. Januar starten.

Unklar ist, wie es mit T.H. Sievers Stadtverkehr, dem bisherigen Betreiber, weitergeht. „Leider können wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt diesbezüglich keine Auskunft erteilen“, teilte Andreas Horn aus der Geschäftsführung in der vergangenen Woche auf Anfrage mit. Nach Informationen unserer Zeitung hatten sich Transdev und T.H. Sievers nicht auf eine Übernahme des Betriebsgeländes an der Kieler Straße einigen können.

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