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Landeszeitung

11. Dezember 2016 | 13:06 Uhr

Handball-Oberliga der Männer : Sieg verschenkt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der Männer unterlag die HSG Schülp/Westerrönfeld /Rendsburg der SG HH-Barmbek nach starker erster Halbzeit mit 27:29. Zur Pause hatten die Gastgeber noch mit 17:12 geführt.

Zweites Spiel, zweite Niederlage für die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg in der Handball-Oberliga der Männer. Nach dem 27:30 zum Auftakt beim THW Kiel II unterlag der Aufsteiger im ersten Heimspiel dem letztjährigen Dritten SG Hamburg-Barmbek nach starker erster Halbzeit mit 27:29 (17:12). „Uns ist am Ende die Kraft ausgegangen“, resümierter ein enttäuschter Westerrönfelder Co-Trainer Reiner Pohl-Thur.

In der 56. Minute erzielte Moritz Hesse mit dem 27:26 die erste Führung für die Gäste, die anschließend den Sieg nicht mehr aus der Hand gaben. Zuvor hatte der Aufsteiger vieles richtig gemacht, die ersten 30 Minuten klar dominiert. „Mit der ersten Halbzeit können wir völlig zufrieden sein“, sagte Pohl-Thur. Vor allem Neuzugang Tim Dau stellte seine Torgefährlichkeit unter Beweis, steuerte zum 17:12-Halbzeitstand sechs Treffer bei. Zweiter Trumpf im HSG-Spiel war Torhüter Daniel Schäfer, der in den ersten 30 Minuten reihenweise Chancen der Gäste entschärfte. Nach dem 6:3 (10.) musste die HSG die Hamburger beim 7:8 (17.) zwar noch einmal herankommen lassen, erspielte sich aber über 15:11 (27.) bis zum Seitenwechsel ein komfortables Fünf-Tore-Polster.

Nach dem Wiederanpfiff spielten die körperlich überlegenen Gäste um den überragenden Felix Weber (11 Tore) ihre athletischen Fähigkeiten aus und holten Tor um Tor auf. Beim 19:17 (35.) betrug der Vorsprung nur noch zwei Treffer, beim 25:25 (48.) konnten die Gäste erstmals in der Partie gleichziehen. Dass das Spiel in den letzten zehn Minuten dann endgültig zu Gunsten der Hamburger kippte, war aber nicht allein auf die Stärke des Gegners zurückzuführen. Pohl-Thur: „Wir haben in der Schlussphase den Barmbeker Torhüter Matthias Nagl regelrecht zum Weltmeister geworfen.“ Die Gastgeber ließen zahlreiche gute Möglichkeiten ungenutzt – und wurden am Ende bitter dafür bestraft.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Schäfer, Tietjens – Sawitzki (2), Pieper (5/2), Jüschke (1), Petriesas , Dau (8), Seehase, Ranft (7), Bünger (1), Kohnagel, Reick, Walder (3).

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