zur Navigation springen

Landeszeitung

09. Dezember 2016 | 16:34 Uhr

1. Basketball-Regionalliga : Sieg in sechs Minuten verschenkt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 1. Basketball-Regionalliga kasssierten die Twisters Rendsburg gegen das bisherige Schlusslicht SC Rasta Vechta eine bittere 73:85-Niederlage. Die Partie kippte, nachdem die Rendsburger einen 31:20-Vorsprung verspielten und mit 35:40 in Rückstand gerieten.

Der BBC Rendsburg hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Basketball-Regionalliga eine große Chance verpasst. Anstatt die Nöte des bis dato sieglosen Tabellenletzten SC Rasta Vechta zu vergrößern, nimmt der Druck auf die Twisters nach der 73:85 (20:14, 35:40, 51:63)-Heimniederlage langsam zu. „Wenn Vechta schlagbar gewesen wäre, dann zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison. Ich denke, dass das Team im Laufe der nächsten Wochen noch stärker wird und mit dem Abstieg wohl nichts zu tun haben wird“, ärgerte sich Twisters-Coach über leichtfertig verspielte zwei Punkte.

Sechs schwache Minuten gegen Ende des zweiten Viertels kosteten den Rendsburgern einen möglichen Sieg. Nach gut einer Viertelstunde sah es so aus, als solle das blutjunge Gäste-Team, das mit Radil Caisin einen 15-Jährigen, mit Nit-Sidi Diallo einen 16-Jährigen sowie mit Thorben Döding und Philipp Herkenhoff zwei 17-Jährige in seinen Reihen hatte, nach drei Niederlagen zuvor weiter Lehrgeld zahlen müsste. 31:20 führten die Twisters (14.), ehe die Partie kippte. Bis zum Ende des zweiten Viertels war aus dem Elf-Punkte-Vorsprung der Gastgeber ein Fünf-Punkte-Rückstand geworden. Die Rendsburger waren in dieser Phase völlig von der Rolle, brachten den Gegner mit Fehlwürfen, Ballverlusten und vielen Fouls, die die Niedersachsen nervenstark von der Freiwurflinie verwandelten, zurück ins Spiel. In der 20. Minute erzielte Amenhoteb Abif den 35:35-Ausgleich. Erneut Abif und Malte Stenzel warfen bis zum Seitenwechsel eine 40:35-Führung für die Gäste heraus. „Die Phase tat richtig weh und hat uns das Genick gebrochen“, resümierte Homfeldt. Auch Vechtas Trainer Hanno Stein sah die zweite Hälfte des zweiten Viertels als entscheidend an. „Am Anfang haben meine Jungs zu viel Respekt gezeigt. Nach einer Viertelstunde haben wir den Kampf angenommen und auch die nötige Härte gezeigt. Die Jungs sind alle talentiert, doch Talent alleine reicht nicht. Heute haben sie auch endlich einmal kämpferisch überzeugt.“

Nach der Pause bäumten sich die Twisters nur kurz gegen die drohende Niederlage auf. Doch näher als auf vier Punkte (45:49, 25.) ließen die Gäste die Schützlinge von Bjarne Homfeldt nicht herankommen. „Als wir dann gemerkt haben, es geht nicht mehr, gingen leider die Köpfe runter“, registrierte der Twisters-Coach. Beim 52:71 (34.) drohte sogar ein Debakel. Doch angetrieben von dem unermüdlichen Max Hillner, nicht nur wegen seiner 25 Punkte auffälligster Akteur auf Seiten der Rendsburger, rafften sich die Hausherren noch einmal auf und konnten die Niederlage am Ende in einem erträglichen Rahmen gestalten. „Das Ergebnis ist aber enttäuschend. Insgeheim hatte ich mir heute mehr ausgerechnet“, räumte Homfeldt ein.

BBC Rendsburg: Menges (n.e.), Schleth, Abaker (6), Hillner (25/6x3), Daugs, Gottschalk, Sopha (4), Collins (22/2x3), Rixen (4), Kleveman (3), Geist (6), Brodersen (3).

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 07.Nov.2016 | 06:08 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen