zur Navigation springen

Landeszeitung

27. September 2016 | 10:42 Uhr

Aukrug : Schwimmspaß für „Lennox“ und „Lucy“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rekordbeteiligung beim Hundeschwimmen zum Saisonende im Aukruger Freibad. Vierbeiner genießen Spielen und Apportieren.

Mehr als 70 Vierbeiner sorgten für eine neue Rekordbeteiligung beim Hundeschwimmen im Aukruger Freibad. Eine Woche nach dem Saisonende für die zweibeinigen Badegäste durften „Lennox“, „Lucy“, „Jesse James“ & Co. nach Herzenslust um die Wette schwimmen und auf dem Freibadgelände umhertollen.

„Das sind heute doppelt so viele Hunde wie in den vergangenen Jahren“, sagte Gemeindevertreter Lutz von der Geest, der die beliebte Veranstaltung ins Leben rief, als er vor sechs Jahren den Förderverein Freibad mitbegründete. Keins der nunmehr sieben Hundeschwimmen verpasst hat Lutz von der Geests Golden Retriever „Alvin“, der vom Start weg zweieinhalb Stunden im Wasser verbrachte, ehe er sich ein erstes Päuschen auf einem Handtuch am Beckenrand gönnte. „Alvin“ musste diesmal bis zum Ende ausharren, weil sich sein Herrchen als ehrenamtlicher Hunde-Schwimmmeister zur Verfügung gestellt hatte.

Zusammen konnten die beiden viele Neulinge begrüßen – zum Beispiel Familie Kronshage aus Tappendorf und deren Leonberger „Lennox“. „Wir sind aus NRW zugezogen, haben von unseren Nachbarn gehört, dass das Hundeschwimmen hier in Aukrug eine schöne Sache sein soll, und sind deshalb zum ersten Mal hergefahren“, erzählte Christoph Kronshage. Sein 65-Kilo-Leonberger sei eine echte Wasserratte – was er bei Ausflügen an die Nord- und Ostsee hinlänglich unter Beweis gestellt hätte. Auch im Aukruger Freibad schwamm „Lennox“ ein ums andere Mal seinem geliebten Kunststoff-Leuchtturm hinterher. Was „Lennox“ offenkundig irritierte und in Rage brachte, war die Unverfrorenheit von anderen Hunden, die ihm sein Lieblingsspielzeug vor der Nase wegschnappten. Bei diesen Leuchtturm-Jägern handelte sich um die wenigen Hunde, die sich trauten, vom Beckenrand ins Wasser zu springen. Wodurch sie sich „Lennox“ gegenüber, der das Becken – wie es sich gehört – über die Eingangstreppe betrat, einen ziemlichen Vorsprung verschafften. Der ausdauerndste und begeistertste Beckenrandspringer war „Jesse James“. Der Französische-Bulldogge-Mops-Mix (kurz: „Frops“) von Claudia Westphal aus Henstedt-Ulzburg ist eine echte Sportskanone. „2015 ist er Norddeutscher Meister im Hunderennen geworden“, berichtete die Ex-Aukrugerin Claudia Westphal, „und jetzt trainieren wir für unseren ersten Dog-Triathlon mit Schwimmen, Scooter-Fahren und Laufen.“

Weit davon entfernt mal einen solchen Dog-Triathlon zu absolvieren, sind Amtsvorsteher Peter Thomsen und seine „Mette“. Der Cocker Spaniel des Arpsdorfers erwies sich beim Hundeschwimmen nämlich als total wasserscheu. „‚Mette‘ hat heute die Gelegenheit für soziale Kontakte genutzt“, vermerkte Thomsen und lobte die Initiative des Freibad-Fördervereins: „Solche Veranstaltungen sind für unsere kommunalen Einrichtungen ganz wichtig, weil so auch mal ganz andere Leute das Freibad kennenlernen.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen