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Landeszeitung

11. Dezember 2016 | 09:04 Uhr

Handball-Landesligen : Schwarzes Wochenende für Eider Harde II

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Herber Rückschlag für die HSG Eider Harde II im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga der Männer. Das Team von Trainer Thore Kuhrt kassierte am Wochenende gleich zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten.

Herber Rückschlag für die HSG Eider Harde II im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga der Männer. Das Team von Trainer Thore Kuhrt kassierte am Wochenende gleich zwei Niederlagen gegen direkte Konkurrenten. Dem 27:38 in eigener Halle gegen den TSV Glücksburg folgte ein 29:35 beim DHK Flensborg II. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg II musste sich dem TSV Büsum mit 27:33 geschlagen geben. Bei den Frauen kassierte Aufsteiger HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg mit dem 24:36 bei der HSG Weddingstedt/Hennstedt/Delve seine erste Niederlage.

Männer
HSG Eider Harde II – TSV Glücksburg 27:38 (16:21)

„Das war ein Totalausfall“, sparte HSG-Coach Thore Kuhrt nicht mit Kritik, nahm aber auch einen Teil der Schuld auf sich. „Ich habe die Mannschaft falsch eingestellt.“ Die HSG bekam in der Abwehr den 2,08 Meter Hünen am Kreis der Gäste, Oke Heß, nicht in den Griff. Immer wieder schuf Heß Räume für seine Mitspieler, traf selbst oder konnte nur auf Kosten eines Siebenmeters am Wurf gehindert werden. „Wir haben aber nicht nur in der Abwehr versagt, sondern auch im Angriff konzeptlos gespielt“, analysierte Kuhrt. Schnell lag sein Team mit 2:6 (7.) hinten. Zwar kämpften sich die Gastgeber beim 12:13 (24.) bis auf ein Tor heran, mussten dann aber wieder abreißen lassen und gingen mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Pause. Die Vorentscheidung fiel in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit, als sich Glücksburg auf 30:18 (44.) absetzte und die HSG fortan auf Distanz hielt.

HSG Eider Harde II: Behrens, Warnecke – Bartsch (5/2), Feige (5), Kotowski (3), Ahrendt (1), J. Kaack, Plöhn (3), Stolley (1), Petersen (2), M. Kaack (1), Kock (3), Thode (3).


TSV Büsum – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II 33:27 (19:14)

Auf gleich sieben Spieler musste Arne Backhaus verzichten. „Das konnten wir nicht kompensieren. Es fehlten uns jegliche Alternativen“, sagte der HSG-Coach, der selbst als Spieler auf dem Spielberichtsbogen stand. Die Gäste konnten die Partie dennoch bis zum 11:11 (22.) offen gestalten. Erst kurz vor der Pause setzte sich der Gastgeber durch Gegenstöße auf 19:14 ab. „Trotz des deutlichen Rückstandes haben wir weiter gekämpft“, berichtete Backhaus, der beim 20:23 (38.) wieder Hoffnung schöpfen durfte. Doch die Partie kippte nicht mehr. Zwei, drei technische Fehler warfen sein Team erneut zurück und Büsum brachte den Sieg über 29:24 (52.) mit 33:27 nach Hause.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD II: Schugart, Buhmann – Kühl (5), Hartwig (3), Pies (5), Stump, Jahn (1/1), Hansen (5), Hornig (2), Sievers (5/2), Wiese, Seeck (1), Backhaus.



DHK Flensborg II – HSG Eider Harde II 35:29 (15:15)

Nach gutem Start (9:6, 20.) unterliefen den Gästen vermehrt Fehler im Angriff, die die Flensburger mit einfachen Toren durch Gegenstöße bestraften. Beim 11:11 (24.) war der Vorsprung dahin, beim 14:12 (28.) führte die DHK-Reserve sogar mit zwei Toren. Bis zur Pause konnte die HSG zwar egalisieren, doch gleich nach Wiederanpfiff geriet das Team von Trainer Thore Kuhrt wieder etwas deutlicher in Rückstand (17:20, 37.). „Wir haben leider den Start in den zweiten Durchgang verpasst“, registrierte Kuhrt. Und das Pendel schlug immer weiter in Richtung Gastgeber aus (27:22, 49.). Zwar hatten die Gäste DHK-Goalgetter Klint John Wohldmann ganz gut im Griff, dafür nutzten aber dessen Mitspieler die Löcher in der HSG-Abwehr. Über 31:25 (55.) strebten die Hausherren einem 35:29-Erfolg entgegen. Kuhrt: „Letztlich fiel die Niederlage zu hoch aus.“

HSG Eider Harde II: Behrens, Warnecke – Feige (8), Kotowski (2), Thode (3), Ahrendt (6), J. Kaack (3), Stolley, M. J. Kaack, Höppner, Kock (7), Frahm.

Frauen
HSG Weddingstedt/H./D. – HSG Schülp/W’feld/RD 36:24 (20:9)
„Bei meiner Mannschaft fehlte einfach die Einstellung. Wir haben vorne nicht den nötigen Zug in Richtung Tor gehabt und auch das Rückzugsverhalten war alles andere als optimal“, sagte HSG-Trainer Patrick Petriesas angesäuert. Seine Mannschaft ließ reihenweise Chancen aus und fing sich ein Gegenstoßtor nach dem anderen ein. Nach 13 Minuten lag die HSG bereits mit 2:8 zurück. Petriesas: „Davon haben wir uns nicht mehr erholt. Egal, was wir versucht haben, Weddingstedt hatte auf alles eine Antwort.“ Bis zur Pause war der Rückstand auf 9:20 angewachsen. Und auch im zweiten Durchgang rannten die Gäste einer deutlichen Führung der Weddingstedterinnen hinterher.

HSG Schülp/W’feld/RD: Harder – Laßen (2/1), Krysik (5), Waskönig (1), Horst (5/2), Bielfeldt (5), Sienknecht, König, Böhm (2), Lindhorst (4).

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