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Landeszeitung

21. November 2014 | 21:14 Uhr

Sandfang "eine große Nummer"

vom

Umfangreiche Baumaßnahmen im "Langenwisch" abgeschlossen / Entlastung für die Fuhlenau

GNUTZ | Die Mitglieder des Wasser- und Bodenverbandes Fuhlenau mit dem Vorsteher August Rennekamp an der Spitze sind vom Bau eines naturnahen Sandfangs im "Langenwisch" begeistert. "Das ist für unseren Verband schon eine große Nummer", sagte Rennekamp bei der Abnahme.

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Gebaut wurde der Sandfang innerhalb von rund vier Wochen mit schwerem Gerät und Mitarbeitern der Firma Peters aus Nordermeldorf. Das Projekt war verbunden mit gewaltigen Erdbewegungen und hat ein Investionensvolumen von rund 180 000 Euro. Die Maßnahme wird zu 90 Prozent vom Land, dem Bund und der EU gefördert. "Das ist richtig schick geworden", meinte auch Andreas Fischer vom Landwirtschaftsministerium, der für die Vergabe der Fördergelder zuständig ist.

Die Fuhlenau ist ein Quellfluss der Bünzau. Der Fluss hat eine Länge von rund vier Kilometer und entspringt an der Nahtstelle zwischen Gnutz und Nortorf. In Aukrug vereinigt sich die Fuhlenau mit der Buckener Au zur Bünzau, die in die Stör mündet. Markus Mehrens, Bürgermeister von Gnutz, berichtete, dass dieser gesamte Bereich bis zum Jahr 1550 ein etwa 1,50 Meter tiefer Flachsee war. Dann sei der See für die Landgewinnung durchbrochen und die Fläche trocken gelegt worden.

Der neue Sandfang trägt zum Absetzen von Feststoffen bei, die schwerer als das umgebende Wasser sind. Das Prinzip funktioniert wie in einem Klärbecken, in dem sich die Feststoffe durch Schwerkraft absetzen. Um einen guten Gewässerzustand ohne Verschlammung zu erreichen, muss der massive Sandtransport unterbunden werden. Daher wird im Sandfang die Geschwindigkeit des Fließgewässers reduziert, wodurch schwere Stoffe, wie zum Beispiel mitgeführte Sandpartikel und Kies, absinken.

Bei Bedarf werden diese dann von einer Fachfirma geräumt. Um dafür Bagger einsetzen zu können, wurden befestigte Fahrrampen bei der Umsetzung der Baupläne berücksichtigt.

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erstellt am 02.Mai.2012 | 03:59 Uhr

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