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Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 10:02 Uhr

3. Handball-Liga der Frauen : Rückschlag nach guter Vorbereitung für die HG OKT

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum Auftakt in der 3. Handball-Liga der Frauen kassierte die HG OKT in eigener Halle gegen den Buxtehuder SV II eine 25:33-Niederlage. Bis auf Torfrau Femke Lobstaedt und Rückraumspielerin Imke Seidel stemmte sich keine Spielerin gegen die drohende Pleite.

Das ging gründlich daneben. Der Auftakt in die neue Saison der 3. Liga ist für die Handballerinnen der HG OKT vor 100 Zuschauern alles andere als glücklich verlaufen. Mit einer herben 25:33 (14:16)-Niederlage musste HG OKT-Trainer Olaf Keck anerkennen, dass seine Mannschaft gegen die Bundesliga-Reserve des Buxtehuder SV zu keinem Zeitpunkt der Partie die passenden Antworten fand. „Obwohl im Vorwege nichts für diesen missglückten Saisonstart sprach“, sagte Keck, sei seine Mannschaft meist einen Schritt zu spät, habe den Ball vertändelt und sei obendrein mit wenigen konsequenten Torwürfen an der gut aufgelegten Buxtehuder Torfrau Jule Nitt gescheitert. Trotzdem erschien zur Halbzeit noch vieles möglich, denn die HG OKT war lediglich mit zwei Toren im Hintertreffen. Doch nach Wiederanpfiff durch die beiden Unparteiischen rieb sich so mancher Zuschauer verwundert die Augen. Gleich drei Tore in Folge kassierte die HG nach missglückten Versuchen, den siebten Feldspieler als Angriffsvariante einzusetzen. Hier war es Buxtehudes Natalie Axmann, die ihre Chance blitzschnell nutzte und den Ball direkt aus der eigenen Abwehrreihe im leeren Tor der Gastgeber unterbrachte. Aus dem damit verbundenen Schockzustand erholte sich das Keck-Team nicht mehr. Mit Ausnahme der eingewechselten Torfrau Femke Lobstaedt und der Halblinken Imke Seidel war kaum ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage festzustellen.

„Wir haben uns das Spiel gegen OKT deutlich schwerer vorgestellt und waren erstaunt über die vielen technischen Fehler und die schwache Abwehrleistung. Gleichzeitig freuen wir uns über die große Spielfreude, mit der unsere Mannschaft agierte. Imke Seidel war auf Seiten der Gastgeber die herausragende Spielerin“, resümierte Gätse-Coach Lars Dammann und ergänzte: „Auch in der Höhe haben wir verdient gewonnen.“ Olaf Keck hingegen war nach dem Spiel deutlich fassungslos: „Nichts klappte heute. Damit habe ich nach den erfolgreich absolvierten Testspielen und den Trainingseinheiten nicht gerechnet.“

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Ewert (2), Seidel (10/6), Nissen, Rohwer (4), Steffek (1), Greinke, Peters (4), Detlefsen (1), Haudrup, Sievert (1), Lübker (2), Jörgensen.


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