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Landeszeitung

07. Dezember 2016 | 21:19 Uhr

Rendsburger Herbst : Pure Lebensfreude auf der Partymeile

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bürgermeister Pierre Gilgenast hat den 42. Rendsburger Herbst eröffnet. Bis zu 200 000 Besucher werden erwartet.

Übung macht den Meister – wenn einem nicht die Technik einen Strich durch die Rechnung macht. Das musste gestern Pierre Gilgenast erfahren, als er beim traditionellen Fassbier-Anstich zur Eröffnung des Rendsburger Herbstes mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. Nachdem der Bürgermeister von Rendsburg beherzt zum nagelneuen Schlegel gegriffen hatte, wurde schnell klar, dass er keinen neuen Rekord aufstellen würde: Das Bier spritze zwar – aber nicht aus dem Zapfhahn. Das schien allerdings weder an der Übung noch an der erprobten Technik des Bürgermeisters zu liegen, der ordentlich ins Schwitzen kam. „Der Dichtungsring war das Problem. Der Zapfhahn wollte einfach nicht im Spundloch bleiben“, erklärte er. Mit ein wenig Unterstützung war letztlich aber doch alles an Ort und Stelle und das Stadtfest konnte offiziell eröffnet werden. Anschließend gab es für die Zuschauer auf dem Schiffbrückenplatz Freibier aus dem (nicht mehr vollen) 30-Liter-Fass.

Zum Auftakt erklärte Anke Samson, Geschäftsführerin von RD Marketing: „Ein Leben ohne Feste ist wie ein weiter Weg ohne Wirtshaus. Deshalb haben wir es richtig gut hier in Rendsburg.“ Sie kündigte pure Lebensfreude an auf elf Veranstaltungsplätzen mit neun Bühnen und mehr als 200 Programmpunkten in der gesamten Innenstadt. Und sie versprach für die Zukunft: „Wir entwickeln uns weiter. Denn wer nicht mit der Zeit geht, der geht schließlich – mit der Zeit.“ Fast alle Angebote sind kostenlos, betonte Samson.

Pierre Gilgenast schloss sich seiner Vorrednerin an und freute sich gestern Nachmittag auf drei tolle Tage. Rendsburg präsentiere sich während des „Herbstes“ als offene Stadt. Er verwies darauf, dass hier ordentlich was los sei: ob NordArt, Norla, die zurückliegenden Europäischen Jugendspiele oder eben jetzt die „längste Partymeile in Mittelholstein“. Bis zu 200  000 Besucher werden bis morgen Abend in der Kanalstadt erwartet. „Dafür arbeiten viele Menschen zusammen. Hier ist viel Arbeit und Leidenschaft gefragt“, lobte Gilgenast die Organisatoren. „Der Rendsburger Herbst ist zwar jetzt 42 Jahre alt, aber es gibt jedes Jahr etwas Neues. Das ist einen Besuch wert.“

Ob Jahrmarkt oder Irische Meile, ob Picknick oder Partymusik: Die Besucher erwartet ein umfangreiches Programm, das erst morgen Abend sein Ende nimmt. Dann wird um 22 Uhr am Obereiderhafen das traditionelle „Sternenzauber-Feuerwerk“ gezündet.

> Das Programm und die wichtigsten Informationen rund um das Stadtfest finden sich im Internet unter der Adresse www.rendsburger-herbst.de.

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erstellt am 26.Aug.2016 | 21:26 Uhr

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