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Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 00:19 Uhr

Erstaufführung : Premiere für die Hymne der Region

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

„Ab durch die Mitte“ – neuer Song wird erstmals am Sonnabend ab 16.50 Uhr auf der Bühne des SH Netz Cups gespielt.

„Rendsburg liegt in Schleswig-Holstein, das ist Groß und Klein bekannt, mitten zwischen Nord- und Ostsee, der Kanal geht quer durchs Land. Wohnmobile mit Sehleuten kommen her von überall, campen gerne an der Eider und beim Flugplatz am Kanal.“ Mit dieser Strophe beginnt das Lied „Ab durch die Mitte“, das auf der Bühne während des SH Netz Cups am kommenden Wochenende Premiere feiern soll. Ziel des Songs soll sein, die schönen Ecken Rendsburgs und der umliegenden Region und das Lebensgefühl rund um den Nord-Ostsee-Kanal in musikalischer Form hervorzuheben, jedoch auch mit einem Augenzwinkern manch kritisches Thema anzusprechen.

Etwa ein Jahr ist es her, als die Idee in Musiker Peter Kolodziej und dessen Ehefrau Gisela Wendt aufkeimte, einen Song über Rendsburg und die Region zu schreiben. Gemeinsam mit Marco Neumann, Geschäftsführer der Aktivregion Eider- und Kanalregion Rendsburg, machten sie sich ans Werk. „Wir wollten etwas für den Zusammenhalt in der Region tun, und Musik ist ja auch ein verbindendes Element. Mit diesem Lied ist eine richtige Hymne auf unsere Region entstanden“, erzählt Neumann. „Es sollte jedoch kein Lied nur über Rendsburg werden, da es hier in der Stadt ja fast kein Thema gibt, in das die Umlandgemeinden nicht involviert wären.“

Bevor „Ab durch die Mitte“ letztendlich eingesungen werden konnte, musste erst einmal ein Text her, für den Themen gefunden werden mussten. Gemeinsam mit befreundeten Musikern wurde dafür ein „Brainstorming“ abgehalten. Neben dem Kanal, einigen Campingplätzen und der Büdelsdorfer Carlshütte floss mit der Refrainzeile „Können über’s Wasser schweben“ auch die Schwebefähre mit in den Liedtext ein. „Dann kam jedoch die Havarie der Fähre. Wir haben dann aber beschlossen, die Zeile trotzdem im Lied zu belassen, da wir schließlich hoffen, dass die Fähre zurückkommt“, berichtet Peter Kolodziej. Auch bekannte Nachnamen wie Fielmann und Ahlmann finden sich in abgewandelter Form in „Ab durch die Mitte“ wieder. Mit einem Augenzwinkern werden auch kritische Themen, beispielsweise die Sanierung des Kanaltunnels, behandelt. „Zunächst hatten wir geplant, einen bekannten Song einfach umzudichten, haben uns dann aber dafür entschieden, selbst ein Lied zu komponieren“, erinnert sich Peter Kolodziej.

Nachdem der Song fertig gestellt und von zahlreichen bekannten Musikern und Sängern aus der Region (siehe Kasten) eingespielt worden war, sollte zusätzlich noch ein Musikvideo produziert werden. Unter anderem das ACO-Kamerateam, einige Studenten aus Kiel sowie Roger Wahlmann von Cliffstudio aus Kropp drehten dafür Szenen an verschiedenen Plätzen, die im Lied auftauchen – zum Beispiel im Fußgängertunnel und am Kanal-Café in Osterrönfeld. Eine Szene spielt im Kinocenter Rendsburg. Hier fungierten die Kinder der Handball-Talentschmiede als Statisten.

Die Story des Videos lautet wie folgt: Ein Wohnmobil besucht die im Lied besungenen Orte. „Zunächst soll der Zuschauer denken, es handele sich um Touristen, doch nach und nach wird das Fahrzeug zum Bandmobil“, erläutert Marco Neumann.

Am Sonnabend wird „Ab durch die Mitte“ um 16.50 Uhr auf der Bühne des SH Netz Cups erstmals aufgeführt. „Das ist kurz vor der Siegerehrung des Drachenbootrennens. Wir möchten natürlich zahlreiche Zuschauer dabei haben“, erzählt Marco Neumann, der hofft, auch das fertig gestellte Video im Anschluss an den Auftritt zeigen zu können. Die an diesem Tag präsentierte rund dreieinhalb Minuten lange Fassung des Liedes soll übrigens nicht das Endprodukt darstellen. „Der Song ist so eingängig, dass man problemlos neue Strophen dazu schreiben kann. Jeder, der Lust hat, kann sich bei uns melden und eine Strophe mit einem eigenen Thema beisteuern. Es ist quasi ein Baukastensystem und vielleicht kommt irgendwann ein richtig langer ’Monstersong’ dabei heraus“, wünscht sich Peter Kolodziej, dessen Band übrigens noch keinen Namen hat. „Auch hier sind Vorschläge erwünscht.“

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erstellt am 21.Sep.2016 | 06:00 Uhr

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