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Landeszeitung

07. Dezember 2016 | 15:35 Uhr

Handball-Kreispokal : OKT II gewinnt Final-Krimi

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HG OKT II hat den Handball-Kreispokal der Männer durch einen 23:21-Sieg nach Verlängerung gegen den TSV Alt Duvenstedt II gewonnen. Bei den Frauen setzte sich der TSV Alt Duvenstedt II im Finale gegen die HSG Fockbek/Nübbel II mit 28:17 durch.

Spannender hätte es im Finale um den Handball-Kreispokal der Männer kaum zugehen können: Erst in der Verlängerung setzte sich die HG OKT II mit 23:21 (11:11/17:17) gegen den TSV Alt Duvenstedt II durch. Wesentlich einseitiger verlief das Endspiel bei den Frauen. Der TSV Alt Duvenstedt II holte sich mit einem 28:17 (14:8) über die HSG Fockbek/Nübbel II den „Pott“.

Männer
TSV Alt Duvenstedt II – HG OKT II 21:23 (11:11, 17:17) n.V.

„Wir haben sehr leidenschaftlich gespielt, super verteidigt und der erfahrenen Mannschaft der HG OKT eine regelrechte Abwehrschlacht geliefert“, lobte Alt Duvenstedts Trainer Torben Kutschke den Kampfgeist seiner Mannschaft. Dabei war die TSV-Reserve nach vielen Ausfällen als krasser Außenseiter in dieses Finale gegangen. Die Gäste, von denen viele Akteure schon höherklassig gespielt haben, schienen ihrer Favoritenrolle in der Anfangsphase gerecht zu werden und führten schnell mit 6:3. Doch die junge Garde der Gastgeber hielt dagegen, glich zum 7:7 aus. Bis zur Pause (11:11) ging es hin und her. Nach dem Wiederanpfiff erwischte der TSV den besseren Start, führte 13:11 und 15:14. Dabei zeichneten sich die beiden Duvenstedter Torhüter aus. Sebastian Höpfner wehrte mehrere schwere Würfe ab, Dominik Larsen parierte gleich vier Siebenmeter. In einer hektischen Schlussphase kassierten die Kutschke-Schützlinge in zweifacher Unterzahl vier Sekunden vor dem Abpfiff das 17:17 durch einen Strafwurf. Auch in der Verlängerung musste der TSV zunächst in Unterzahl agieren. Die HG nutzte die numerische Überlegenheit und setzte sich auf 20:18 ab. Doch auch das war noch keine Vorentscheidung, Alt Duvenstedt egalisierte zum 21:21. Die HG OKT legte dann das 22:21 vor. Kutschke: „Wir haben unseren letzten Angriff aber überhastet abgeschlossen und im Gegenzug das 21:23 kassiert.“

TSV Alt Duvenstedt: S. Höpfner, Larsen – Nickels (6), Reick (5), Sieck-Pahl (3), T. Höpfner (2), Boock (2), Kossek (2), Vaupel (1), Moch.
HG OKT: Held, Hartwig – Pieper, Hentschel (3), Pöhlmann (6), Seemann (1), Tauber (6), Gnatowski, Spruner von Mertz, Henningsen (3), Agger (3), Bensch (1), Diesing.


Frauen
TSV Alt Duvenstedt II – HSG Fockbek/Nübbel II 28:17 (14:8)

Der TSV Alt Duvenstedt II setzte in diesem Finale die Spielerinnen aus der Oberliga der weiblichen Jugend A ein. „Damit hatten wir Vorteile in der Schnelligkeit. Das haben wir konsequent ausgenutzt“, sagte Malte Böhrnsen. Böhrnsen, der die Mannschaft betreute, standen genug Spielerinnen zur Verfügung, um immer wieder neue Kräfte aufs Feld schicken und so das Tempo hoch halten zu können. Schon in der ersten Halbzeit zeichnete sich der Erfolg der Duvenstedterinnen ab. Nach elf Minuten stand es bereits 8:2 für die Gastgeberinnen. Die HSG Fockbek/Nübbel II wollte sich aber nicht so einfach geschlagen geben und versuchte es mit einer kurzen Deckung gegen Elisa Schütz. Zunächst hatten die Gäste Erfolg und kamen auf 6:9 heran, doch dann hatten sich die TSV-Mädchen auf diese taktische Maßnahme eingestellt und stellten bis zur Pause den alten Sechs-Tore-Abstand wieder her (14:8). Auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen. „Wir sind aus unserer soliden Abwehr heraus immer wieder zu einfachen Toren durch die erste und zweite Welle gekommen“, berichtete Böhrnsen, der mit der Leistung seines Teams zufrieden war. „Wenn es etwas zu bemängeln gibt, so war es die Chancenauswertung. Wir haben einfach noch zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen.“ Trotzdem stürmte sein Team über 18:9 (37.) und 22:12 (48.) einem souveränen 28:17-Erfolg entgegen.


TSV Alt Duvenstedt II: Paulsen, Schönnagel – Epp, Herbst (2), Kossek (4), Heinrich (1), Schulz (2), Müller (1), Sörensen (1), Schütz (7), Studt (3), Lübeck (2), Ohm (2), H. Götz (3).
HSG Fockbek/Nübbel II: B. Kurbjuhn, Grabbe – Reder, Thomsen, Feist, Ramm (5), Koll (1), Sonnenburg, Rahn, Stump (2), Kock (5), Lorenz (1), K. Kurbjuhn (3).

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