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Landeszeitung

02. Dezember 2016 | 23:21 Uhr

3. Handball-Liga der Frauen : OKT-Abwehr lässt nur sechs Tore zu

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen feierte die HG OKT gegen eine völlig überforderte HSG Heidmark einen 33:6-Sieg. Die Gäste konnten in 60 Minuten nur drei Treffer aus dem Spiel heraus erzielen.

Das war schon mehr als ein Klassenunterschied: In der 3. Handball-Liga der Frauen deklassierte die HG OKT Aufsteiger HSG Heidmark und schickte das völlig überforderte Tabellenschlusslicht mit einer 6:33 (4:20)-Niederlage auf die Heimreise. „Wir haben das Spiel in der Abwehr gewonnen. Diesmal haben wir in der 6:0-Abwehrformation endlich zusammen gearbeitet. Es wurde von meinen Spielerinnen immer auch der zweite Schritt zum Verschieben gemacht. Wir haben es verstanden, durch gute Zusammenarbeit die Bälle zu erkämpfen. Daraus konnten wir im Angriff Kapital schlagen“, analysierte ein sichtlich zufriedener HG-Coach Olaf Keck.

Sein Team verstand es, während der gesamten Spielzeit Heidmark nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Obwohl das Spiel der Gastgeberinnen zunächst nur stockend in Gang kam – nach sechs Minuten stand es 2:1 – bestand zu keinem Zeitpunkt Zweifel über den späteren Sieg für die HG OKT. Die Gäste konnten in 60 Minuten nur drei Treffer aus dem Spiel heraus erzielen, drei weitere Siebenmeter-Tore kamen hinzu. Besonders im zweiten Abschnitt der ersten Halbzeit erlebten die Zuschauer eine furios aufspielende HG. Aggressiv, aber ohne ein Foul zu begehen, wurde der Ball in der Abwehr erobert und durch erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße in Tore umgemünzt. Das zeigte Wirkung. Zur Halbzeit beim Stand von 20:4 war OKT der Sieg schon kaum mehr zu nehmen. Nach der Pause hatten die Gastgeber zunächst etwas Sand im Getriebe. Keck hatte die Abwehr kurzzeitig auf eine 3:2:1-Formation umgestellt, um die Bälle noch zügiger zu erobern. Das schlug fehl, wohl auch, weil Gäste-Trainer Lutz Siemsglüss nun seinerseits das Glück in einer Abwehrumstellung auf 5:1 versuchte. Dadurch geriet die OKT-Torfabrik ins Stocken. Obwohl Keck reagierte und auf seine Ursprungs-Abwehr-Formation zurückruderte, erzielte OKT bis zur 24. Spielminute der zweiten Halbzeit lediglich sechs weitere Tore. In den letzten sechs Minuten, in denen sich die beiden Unparteiischen Jennifer Gehls und Julia Oldenburg häufig fragwürdiger Zeitstrafen bedienten, besann sich das Keck-Team dann aber auch auf seine Torwurfqualitäten und feierte einen in der Höhe unerwarteten 33:6-Sieg.

Zwar ließen die Gäste am Sonnabend jegliches Drittliga-Niveau vermissen und Keck sprach von einem Pflichtsieg. „Aber auch den muss erst einmal so einfahren.“ Und Spielerin Greta Nissen war froh, „dass wir heute den richtigen Gegner zum richtigen Zeitpunkt erwischt haben. Das war Balsam auf unsere Seelen.“

HG OKT: Fasold, Lobstaedt – Rohwer (3), Lübker (2), Jörgensen (2), Haudrup, Nissen, Peters (9), Sievert, Steffek (8), Seidel (2/2), Detlefsen (7).

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