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Stadt am Mittelpunkt : NDR sendete aus Nortorfer Museum

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein Fernsehteam berichtete live für die Sendung „Mein Nachmittag“. Leiter des Museumsvereins beantwortete Fragen rund um die Schallplatte.

Große Aufregung im Nortorfer Museum: Von dort wurde gestern live für die NDR-Sendung „Mein Nachmittag“ gesendet. Reporter und Moderator Sven Tietze interviewte dabei den Lutz Bertram, den Vorsitzenden des Museumsvereins , zum Thema „Fragen rund um die Schallplatte und deren Produktion“.

„Das Gute ist, dass es immer noch kleine Perlen in Schleswig-Holstein gibt, über die wir noch nicht berichtet haben“, freute sich Tietze über den Ausflug nach Nortorf. „Ich persönlich finde es besonders gut, dass es Menschen gibt, die das Alte bewahren und darin aufgehen.“ Daher mache gerade das Einspielen von historischem Bildmaterial und die darauf folgenden Erklärungen an Beispielen im Museum die Geschichte besonders plastisch und interessant. „Dadurch wird das Ganze auch noch viel lebendiger als der normale Gang durch das Museum“. So hatte man sogar eine kleine Kamera im Inneren einer Musikbox positioniert, um den technischen Ablauf beim Abspielen einer Schallplatte zeigen zu können. Obwohl der Sendtermin erst um 16.10 sein sollte, waren die zwölf Mitarbeiter des Senders bereits ab 13 Uhr vor Ort. „Wir brauchen die Zeit, um die Technik aufzubauen, die Räume auszuleuchten und natürlich den Ablauf der Dreharbeiten durchzuplanen“, berichtet Kameramann Rüdiger Rang. Dabei sei die große Herausforderung, sich jeden Tag auf neue Situationen und Räumlichkeiten einzustellen. Dementsprechend wurden die verschiedenen Kameraeinstellungen und der endgültige Drehablauf gemeinsam mit dem Moderator vor Ort durchgesprochen. „Dabei kann sich dann jeder mit einbringen und seine Ideen einfließen lassen“, fügt er an.

„Eigentlich hatte der NDR bei uns angerufen, um etwas über den geplanten Umzug in das Kesselhaus auf dem ehemaligen Teldec-Gelände zu drehen“, erklärte Lutz Bertram zum Hintergrund der Fernsehübertragung. Doch da das im günstigsten Fall noch mindestens zwei Jahre dauern werde, entschloss man sich, einen Bericht über die Schallplatte und das Museum zu drehen. „Es macht einen Riesenspaß einmal zu sehen, wie ein professionelles Fernsehteam arbeitet“, zeigte sich Bertram begeistert. Das sei für ihn eine tolle Erfahrung gewesen. „Unabhängig davon ist es natürlich eine auch super Werbung für unser Museum – schließlich wollen wir die alte Technik noch lange am Leben erhalten.“ Foto: Kai Eckhardt



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erstellt am 13.Mai.2015 | 06:00 Uhr

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