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Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 17:48 Uhr

Leichtathletik : Nach dem Hürdensprint lief es

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Leichtathletin Nele Böttger hat bei den Deutschen Meisterschaften im Block Sprint/Sprung eine neue persönliche Bestleistung erzielt. 2594 bedeuteten für die Hohenwestedterin am Ende Platz 18 unter 33 Starterinnen.

Nele Böttger hat ihr Ziel erreicht: Die Leichtathletin des MTSV Hohenwestedt wollte bei den Deutschen Meisterschaften der W15 im Block Sprint/Sprung in Aachen ihre persönliche Bestleistung nach oben schrauben – und nun stehen 2594 Punkte für sie zu Buche. Damit wurde Böttger bei ihrer DM-Premiere 18. von 33 Starterinnen. „So eine Platzierung um Rang 20 hatte ich mir insgeheim erhofft. Dass ich das geschafft habe, freut mich natürlich. Aufgrund der letzten guten Trainingseinheiten hatte ich schon mit Leistungssteigerungen gerechnet“, strahlte Böttger. Mit 2576 Punkten hatte sie so gerade eben die Norm für die Deutschen Meisterschaften (2575) geschafft und war im Vorranking 37. von 38. ursprünglich gemeldeten Athletinnen. Nun ließ sie gleich 15 Konkurrentinnen hinter sich. „Mit der Leistung von Nele bin ich sehr zufrieden. Sie hat einen prima Wettkampf abgeliefert“, strahlte auch MTSV-Trainer Dirk Richter.

Dabei startete Böttger nicht optimal in den Wettkampf. Die sichere Fünf-Meter-Springerin blieb im Weitsprung unter ihrem Leistungsvermögen und kam nur auf 4,99 Meter (548 Punkte). „Sie hat den Balken nicht getroffen. Da fehlten dann natürlich einige Zentimeter“, analysierte Richter. Ein „Knackpunkt“ im Wettkampf ist oft der 80 Meter-Hürdensprint. Doch die 12,61 Sekunden (555 Punkte) waren in Ordnung. „Das ist bei Nele, die hier zuletzt nicht so gut in Schwung war, gut gelaufen. Sie hat sich auch von den Stürzen ihrer Konkurrentinnen nicht verunsichern lassen und ihren Lauf konsequent durchgezogen“, beeindruckte Richter die Nervenstärke seines Schützlings, der jetzt endgültig im Wettkampf angekommen war. Die gute Hürden-Leistung ließ eine noch vorhandene Anspannung abfallen. „Jetzt lief es bei Nele“, machte Richter bei seiner Athletin eine gewisse Lockerheit aus. Das zahlte sich aus, denn im Speerwurf gab es mit 25,70 Meter (459 Punkte) eine neue Bestleistung. Diesen positiven Schwung konnte sie auch im 100 Meter-Lauf in 13,53 Sekunden (515 Punkte) auf die Bahn bringen – auch das war eine neue Bestleistung. Im abschließenden Hochsprung, der bei strömenden Regen ausgetragen wurde, meisterte die Hohenwestedterin 1,52 Meter (517 Punkte). Mehr war bei diesen Verhältnissen einfach nicht drin – waren sich Athletin und Trainer einig. Unter dem Strich war Aachen also ein gutes Pflaster und eine Reise wert.

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