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Landeszeitung

03. Dezember 2016 | 16:45 Uhr

20.15 Uhr bei RTL : „Mario Barth deckt auf“: Rendsburger Kanaltunnel ist heute im TV

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am heutigen Mittwoch wird der Beitrag gezeigt, den Joachim Llambi vor zwei Monaten über die ewige Baustelle Kanaltunnel gedreht hat.

Rendsburg | Vor knapp zwei Monaten machten RTL-Kameras Station vor dem Rendsburger Kanaltunnel. Gedreht wurde für die Satire-Sendung „Mario Barth deckt auf“. Am heutigen Mittwoch ab 20.15 Uhr sind die Ergebnisse der Dreharbeiten bei RTL zu sehen, wie eine Sprecherin des Senders bestätigte. Zuvor war der eigentlich geplante Ausstrahlungstermin verschoben worden.

Das Format mit dem bekannten Comedian hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Projekte an den Pranger zu stellen, bei denen offensichtlich Steuergelder verschwendet werden. Als Exempel wird in der Rendsburger Sendung auch der Kanaltunnel auf die Schippe genommen.

„Am Beispiel Rendsburg wollen wir exemplarisch zeigen, welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen Staus haben und wieso es immer wieder zu solchen Baudesastern kommen kann“, hatte RTL-Sprecherin Yvonne Wagner bereits Ende September angekündigt. Als Außenreporter war Joachim Llambi („Let's Dance“) am Kanaltunnel unterwegs. Der TV-Star trug ein T-Shirt mit der Aufschrift „Mach’ mal Pause! – Kanaltunnel Rendsburg“, das seither reißenden Absatz fand.

In der für die Sanierung zuständigen Kanalverwaltung dürfte man über die mediale Entwicklung kaum begeistert sein. Hat man doch schon genug mit der Baustelle zu kämpfen: Die Sanierung der vierspurigen Querung sollte bis Ende 2013 abgeschlossen sein. Die Kosten sollten 25 Millionen Euro betragen. Inzwischen rechnet man mit 65 Millionen Euro – eine Steigerung von 160 Prozent.

Mit seinem TV-Format hat sich Mario Barth in der vergangenen Woche jedoch auch selbst schon mal ziemlich blamiert: Er wollte sich ein Bild von den Demonstranten vor dem Trump-Tower machen - traf dort aber niemanden an. Doch der Grund dafür war nicht etwa, dass es keine Proteste gegeben hätte - Barth war schlicht zur falschen Zeit dort.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 18:05 Uhr

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