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Landeszeitung

25. September 2016 | 14:16 Uhr

Brekendorf : Laufen und Schießen, aber mit Tempo

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mehr als 100 Amateursportler nehmen am vierten Sommerbiathlon am Rammsee teil. Organisator Revierförster Rainer Mertens sehr zufrieden.

Bereits das vierte Jahr in Folge stand am Sonnabend der idyllisch gelegene Rammsee im Zeichen des Sommerbiathlons. In fünf Klassen konnten große und kleine Sportler sich im Laufen und Schießen messen. Organisiert hatten die Veranstaltung Revierförster Rainer Mertens von den Schleswig-Holsteinische Landesforsten und der Brekendorfer TSV. „Ich weiß, der sportliche Wille ist groß. Aber ich bitte euch, auf eure Gesundheit zu achten“, mahnte Mertens nach der Begrüßung mit Blick auf die Unebenheiten der Strecke an. Dann stehe einer gemütlichen Abschlussfeier am Abend nichts mehr im Wege.

Doch bevor daran zu denken war, lag vor den Teilnehmern eine Strecke von 800 Metern Waldweg, an deren Ende fünf Schüsse mit dem Laser-Gewehr treffsicher abzugeben waren. In der Staffel musste jeder der drei Mitglieder je eine Runde zurücklegen, im Einzelwettbewerb mussten alle drei Runden je Teilnehmer absolviert werden. Als erstes ging die Staffel „Family & Friends“ an den Start. Hier hatte sich auch Familie Schröder aus Eckernförde angemeldet. „Das bringt viel Spaß und ist mal etwas anderes“, erzählte Vater Marco, der bei den Landesforsten arbeitet und bereits das dritte Mal beim Sommerbiathlon antrat. Unterstützung erhielt er wiederholt von Tochter Alina und Sohn Jannik. Im Vorjahr konnten sich die drei den ersten Platz sichern. Doch die Konkurrenz in diesem Jahr war groß. Nach einer guten Viertelstunde hatten sich die drei Eckernförder gegen starke Gegner den sechsten Platz erkämpft. „Die Runde war gut, aber das Schießen nicht“, resümierte Marco Schröder anschließend.

Auch die kleinsten Sportler kamen beim Sommerfest nicht zu kurz. Neben einem erstmals ausgetragenem „Bambini-Cup“ konnte auch ohne Wettbewerb das Schießen mit einer kleinen Armbrust mit Gummipfeilen geübt werden. Hier probierte sich auch Julia (9) aus Brekendorf aus. Auch wenn sie gerne laufe – „ich schieße lieber“, sagte sie knapp und beförderte den Pfeil treffsicher ins Ziel.

Neben dem Einzel- und Team-Wettbewerb stand am Nachmittag der dritte „Amtspokal“ im Fokus. Je zwei Teams aus Ahlefeld-Bistensee und Brekendorf sowie die Vorjahressieger der Waldjugend Hütten gingen als Staffel an den Start. „Das ist ein tolles Team-Event“, freute sich Frank Haak, der gemeinsam mit Tim Jess und Justin Haarig das Trio des Brekendorfer Sportvereins bildete. „Jetzt müssen wir mal den Pokal holen“, zeigen sich die drei Fußballer selbstbewusst. Eine halbe Stunde später hielten sie tatsächlich den Wanderpokal in den Händen: „Der bleibt im Dorf“, freute sich Justin Haarig. Zufrieden zeigte sich auch Förster Rainer Mertens. „Es macht immer wieder Spaß, wenn es los geht. Es gibt keine schönere Kulisse“, ist Mertens überzeugt vom Konzept seines Sommerbiathlons im Forst. „Die Kinder sind mit Feuereifer dabei, sie gehen paddeln, schwimmen und sind den ganzen Tag draußen.“ Diese Seite der Veranstaltung am Rammsee sei fast die Schönste, so der Förster.

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