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Gross Wittensee : Kreis-FDP bestätigt ihre Spitze

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Schlegelberger-Erfurth bleibt Kreisvorsitzende. Aschenberg-Dugnus erneut Bundestagskandidatin.

Gross Wittensee | Die FDP im Kreis Rendsburg-Eckernförde rüstet sich für die Bundestags- und Kommunalwahlen. Auf der Wahlkreismitgliederversammlung mit anschließendem Kreisparteitag in Groß Wittensee wurde Christine Aschenberg-Dugnus aus Strande mit 94,4 Prozent der Stimmen erneut zur Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 4 nominiert. Regine Schlegelberger-Erfurth aus Flintbek wurde mit 87,5 Prozent der Stimmen im Amt der FDP-Kreisvorsitzenden bestätigt. Ihre Stellvertreter sind Jan Butenschön aus Hohenweststedt (94,44 Prozent), Torsten Gebhardt aus Eckernförde (86,11 Prozent) und Henry Deising aus Rendsburg (90 Prozent). Schatzmeister bleibt Bernhard Kalcher, Schriftführerin Renate Bockisch.

"Die FDP geht frohgemut, geschlossen und selbstbewusst in den Wahlkampf", kündigte die Vorsitzende an. Erfreut verwies sie auf einen leichten Zuwachs mit derzeit 274 Mitgliedern in 13 Ortsvereinen. Man sei besser aufgestellt bei der Mitarbeit in den Landesfachausschüssen, und die Kommunikation über Facebook und Internet habe sich verbessert. Daran wolle sie weiter arbeiten.

An Schwerpunkten für das Kommunalwahlprogramm 2013 nannte Schlegelberger-Erfurth das Grundprinzip, das Geld möglichst bei den Kommunen zu belassen und die Kreisumlage nicht zu erhöhen, bei der Schülerbeförderung bei der jetzigen Regelung zu bleiben und auf die Pflicht des Landes zu verweisen. Die Stadtregionalbahn wird, da zentralistisch auf die Stadt Kiel ausgerichtet und viel zu teuer, lehne man ab.

Die 53-jährige Rechtsanwältin Christine Aschenberg-Dugnus, die ihre erste Legislaturperiode als Bundestagsabgeordnete und pflegepolitische Sprecherin fast hinter sich hat, berichtete. Sie habe sich für das Versorgungstrukturgesetz stark gemacht, um mehr Anreize für Ärzte zu schaffen, sich in unterversorgten Gebieten niederzulassen. Aschenberg-Dugnus kündigte an, sich für den Verzicht auf Ausschreibungen bei der Impfstoffversorgung und für eine faire Krankenhausfinanzierung durch Angleichung der Basisfallwerte einzusetzen. Sie stehe für "Politik, die den Menschen vor Ort hilft", betonte Aschenberg-Dugnus: "Ich bin zuerst schleswig-holsteinische Abgeordnete."

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erstellt am 19.Feb.2013 | 08:44 Uhr

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