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Landeszeitung

09. Dezember 2016 | 22:14 Uhr

Kropp : Kita nach vier Jahren schon sanierungsbedürftig

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Massive Feuchtigkeitsschäden wurden im 2012 erbauten U3-Gruppenraum der Kropper DRK-Kindertagesstätte festgestellt.

Es begann mit einer lockeren Fußleiste und fand seinen vorläufigen Höhepunkt in der Unterbringung von zehn Kindern in einem Container. „Der U3-Gruppenraum der DRK-Kindertagesstätte hat massive Feuchtigkeitsschäden“, sagte Kropps Bürgermeister Stefan Ploog auf der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses. Die Holzständerkonstruktion sei so stark angegriffen, „dass unverzüglich eine Kernsanierung der tragenden Wände nötig ist.“ Dass der Schaden entdeckt wurde, sei reiner Zufall, berichtete Kita-Leiterin Maria Pries-Muhl.

Die Sache sei „nicht erfreulich“, so Ploog – zumal der Teil der Kita erst 2012 erbaut wurde. Da man sich noch in der Gewährleistungszeit befände, sei man wie das DRK im Gespräch mit dem Architekten und der bauausführenden Firma, sagte er und hoffte, dass man Regressansprüche geltend machen könne. Zumal womöglich weiteres Unheil droht: Zusätzlich sollen die Sanitärräume untersucht werden – „da riecht es nicht gut“. Einen Zeitplan gibt es noch nicht.

Es blieb jedoch nicht bei einer schlechten Nachricht: Beim Sachstandsbericht zum Umbau des Rettungszentrums kündigte Stefan Ploog an, dass der für 120 Personen ausgelegte Versammlungsraum und die Männer-Umkleide zu klein berechnet wurden. Dadurch würden Laufwege zu knapp ausfallen. Nachdem planerisch nachgebessert worden sei, werde der Anbau nun etwas breiter, wodurch sich Mehrkosten von 94  000 Euro ergäben, sagte er. Der Problemauslöser liegt in der Umkleide: Das Architektenbüro Johannsen und Fuchs habe mit zu kleinen Spinden gerechnet, wusste Ploog. Wehrführer Christoph Pautz erklärte, man habe die Zeichnungen erst jetzt gekriegt und überprüfen können. Dabei sei der Fehler aufgefallen. Im weiteren Verlauf der Sitzung folgten die Haushaltsvoranschläge von Bauhof und Freiwilliger Feuerwehr für 2017. Bauhof-Leiter Timo Petersen hatte etwa einen Kompaktschlepper für 54  000 Euro und einen Senkkastenreiniger für Gullis für 12  500 Euro auf der Liste. Christoph Pautz benötigt neben 10  000 Euro für Kleidung und 8000 Euro für Geräte Ersatz für das mittlerweile 21 Jahre alte verrostete Löschgruppenfahrzeug 8. Kostenrahmen: 380  000 Euro. Der Ausschussvorsitzende Peter Casper betonte, dass es wichtig sei, dass Bauhof und Feuerwehr optimal ausgestattet seien. Daher wollte er nicht sofort über Einsparpotenzial entscheiden, sondern bat Petersen und Pautz darum, „Prioritätenlisten zu erarbeiten“. Diese sollen bis zur nächsten Sitzung in den Fraktionen besprochen werden.

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erstellt am 15.Okt.2016 | 12:01 Uhr

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