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Landeszeitung

05. Dezember 2016 | 13:37 Uhr

3. Handball-Liga der Frauen : Keck warnt vor dem Tabellenletzten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der 3. Handball-Liga der Frauen empfängt die HG OKT den noch punktlosen Aufsteiger HSG Heidmark. HG-Trainer Olaf Keck warnt vor dem Neuling: „Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen.“

Fünftes Spiel – und zum dritten Mal geht es für die Drittliga-Handballerinnen der HG OKT gegen einen Aufsteiger. Am Sonnabend empfängt die Mannschaft von Trainer Olaf Keck die HSG Heidmark (17 Uhr, Geestlandhalle Kropp). Während es am vergangenen Wochenende bei der HSG Jörl-DE Viöl eine derbe 26:33-Niederlage setzte, konnte die HG OKT am 2. Spieltag bei SFN Vechta mit dem 25:22 beide Punkte entführen – es war der bislang einzige Sieg dieser Saison.

Zwar reisen die Niedersachsen als punktloses Schlusslicht an. Dennoch warnt Keck vor dem Neuling: „Wir müssen in der Abwehr einen Zacken zulegen. Die HSG Heidmark ist weder gegen Minden (30:32, d. Red.) noch gegen Wismar (16:19, d. Red.) untergegangen. Daher dürfen wir unseren Gegner nicht unterschätzen.“ Zudem lobt er das zu erwartende „schnelle, flexible und wenig positionsgebundene Angriffsspiel“ des Gastes. Fakt ist aber auch, dass die Niedersachsen bislang kein Spiel gewinnen konnten und nur Gegner aus dem mittleren und unteren Tabellenbereich hatten. Will sich Keck mit seiner Mannschaft zumindest weiter im Mittelfeld halten, ist ein Sieg Pflicht. Auch die Tatsache, dass der Tabellenachte nicht nur auf die Kreisspielerinnen Anita Ewert und Sarah Greinke, sondern auch auf Rechtsaußen Alke Trceziok verzichten muss, darf kein Grund für eine Niederlage sein. Mit Imke Seidel, Franziska Peters und Raphaela Steffek sind die Rückraumpositionen mit drei wurfstarken Spielerinnen gut besetzt. Auch Jill Sievert, die bislang vom Trainer nur wenig Einsatzzeiten erhalten hat, könnte für die nötigen Treffer sorgen. Damit hat Keck noch ein Ass im Ärmel.

Die HSG Heidmark mit ihrem Trainergespann Dr. Lutz Siemsglüss/Mona Gerdsen sticht momentan nur in einer Negativ-Statistik ins Auge: Bei Zeitstrafen und Gelben Karten ist die Mannschaft mit Sonja Wortmann und Theresa Beermann gleich zweimal unter den Top Ten vertreten. Imke Seidel von der HG OKT hat zwar auch wie Wortmann bereits vier Zwei-Minuten-Strafen auf dem Konto, liegt aber auch bei den besten Siebenmeter-Schützen mit vorn in der Statistik. 15 von 17 Strafwürfen hat Seidel verwandelt.

Obwohl OKT unerwartet schlecht in die Saison gestartet ist, verfügt Keck über ausgesprochen starke Einzelspielerinnen. Damit dürfte dem zweiten Saisonsieg nichts entgegenstehen.

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