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Landeszeitung

30. Mai 2016 | 03:07 Uhr

Nach Kollision mit Frachter : Kanalamt prüft schwimmenden Ersatz für Schwebefähre

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die beschädigte Schwebefähre fällt lange aus. Eine herkömmliche Fähre für Radfahrer und Passanten ist im Gespräch.

Rendsburg | Knapp zwei Wochen nach dem Zusammenstoß der Rendsburger Schwebefähre mit einem Frachtschiff prüft die Kanalverwaltung den Einsatz einer schwimmenden Ersatzfähre. Da die schwer beschädigte Schwebefähre voraussichtlich ein Jahr ausfällt, setzen sich die Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld für eine Übergangslösung ein.

Die Schwebefähre ist eine wichtige Verbindung zur Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals und historisches Wahrzeichen. Die Fähre wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie aktuell nicht mehr einsatzbereit ist.

Nach einem Arbeitstreffen beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Kiel-Holtenau verkündeten sie, es werde – wenn überhaupt – eine Fähre für Radfahrer und Personen geben, nicht für Fahrzeuge. Der einzig mögliche Anleger an der Südseite des Nord-Ostsee-Kanals befindet sich am östlichen Ende des Schwerlasthafens Rendsburg Port. Am gegenüberliegenden Ufer könnte eine Personenfähre am Kreishafen festmachen.

Zu klären sind allerdings noch Sicherheitsaspekte und finanzielle Fragen. Vertreter der Kanalverwaltung betonten, die Kosten müssten von allen Seiten getragen werden, auch von den umliegenden Kommunen. Eine Entscheidung, ob eine Ersatzfähre in Auftrag gegeben wird, soll in etwa zwei Wochen fallen.

Eine Initiative der Landeszeitung in Rendsburg zur Rettung der Schwebefähre haben derweil mehr als 2800 Menschen unterzeichnet. Die Petition soll an das Bundesverkehrsministerium in Berlin übergeben werden.

 

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erstellt am 19.Jan.2016 | 15:12 Uhr

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