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Landeszeitung

05. Dezember 2016 | 15:35 Uhr

Auf die Plätze... : Jugendspiele in den Startlöchern

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Heute treffen 499 Athleten aus den Partnerstädten ein. Eröffnungszeremonie mit Musik am Sonnabend auf dem Schiffbrückenplatz

Endlich geht es los. Mit der Ankunft der 499 Athleten beginnen heute die Jugendspiele in Rendsburg. In der Nordmarkhalle liegt die Sportler-Erstaustattung, bestehend aus Rucksäcken, Trinkflaschen, T-Shirts und Infomaterial schon bereit. Und, besonders wichtig, den Verpflegungsgutscheinen, die die Teilnehmer in 13 Rendsburger Restaurants einlösen können.

Für Michael Radant und seine Kollegen vom organisierenden Fachdienst Bildung der Stadt wird es ein langer Tag: Um zwölf Uhr kommt der Bus mit den Jugendlichen aus Aalborg in Dänemark, der Partnerstadt, die Rendsburg am nächsten liegt (rund 353 Kilometer), an. Über den Tag verteilt folgen die Teilnehmer aus Rathenow in Brandenburg – nur drei Kilometer weiter entfernt als Aalborg, Kristianstad in Schweden, Almere in den Niederlanden und Raciborz in Polen. Die Esten werden die letzten sein. „Haapsalu soll um 24 Uhr hier ankommen, aber daran glaubt bei uns keiner“, sagt Radant. Denn die Jugendlichen aus dem Kurort an der Westküste Estlands kommen seit ihrer ersten Teilnahme eigentlich immer zu spät. Kein Wunder, bei einer Anreise über 1887 Kilometer. Die Rendsburger werden die Jugendspiele vermutlich erst morgen wahrnehmen. „Ab 17 Uhr spielt die Big Band der Musikschule auf dem Schiffbrückenplatz“, sagt Andrea Loose, Leiterin des Fachdienstes Bildung. Die Athleten versammeln sich derweil am Paradeplatz, um eine halbe Stunde später geschlossen durch die Stadt in Richtung der Musik zur Eröffnungszeremonie zu marschieren. Das ist Tradition bei den neunten Spielen auf Rendsburger Boden. Mit einer anderen Tradition musste dagegen gebrochen werden. „Diesesmal gibt es keine „olympische Flamme“ mehr“, sagt Loose. Die Gasflamme wurde verboten – angeblich zu gefährlich. Erlaubt ist stattdessen ein Feuer aus Brennpaste, wie man es vom heimischen Fondue kennt. „Die würde man bei Sonnenschein aber nicht sehen“, sagt Loose. Stattdessen ersetzt ein sogenannter „Skydancer“, eine mit Wind zum Tanzen gebrachte Stoffskulptur, die Fackel. Sportiv wird es aber schon vor der Zeremonie (siehe Kasten). Bis Montag treten die Sportler in den Disziplinen Badminton, Basketball, Fußball, Golf, Handball, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen und Tischtennis gegeneinander an.

Die Wettkämpfe sind öffentlich. Während der Schwimmveranstaltungen kommt es zu verkürzten Badezeiten im Schwimmzentrum, am Sonnabend ist das Freibad geschlossen.

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erstellt am 27.Jul.2016 | 15:52 Uhr

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