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Landeszeitung

07. Dezember 2016 | 13:29 Uhr

Initiative kämpft um Erhalt der Imland-Geburtstation

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Beim Kampf um den Erhalt der Eckernförder Geburtsstation stand Alexandra Bruns vor vier Jahren an vorderster Front. Und auch jetzt macht sich die Frau aus Dänisch-Nienhof wieder stark. Diesmal geht es um die Kinderstation an der Imland-Klinik, für deren Erhalt sie über Facebook eine Bürgerinitiative gegründet hat.

Wie die Gemeinschaftspraxis der Kinderärzte am Ochsenkopf in Eckernförde bekanntgegeben hat, wird es ab dem 1. November aufgrund von Personalmangel der Kinderärzte in Eckernförde und der Imland-Klinik Rendsburg keine kinderärztliche Behandlung mehr am Eckernförder Krankenhaus geben. Der Geschäftsführer der Imland-Klinik, Dr. Hans-Markus Johannsen, verweist auf die Kassenärztliche Vereinigung. Ihr obliege der Versorgungsauftrag für den kinderärztlichen Bereitschaftsdienst. „Die ambulante Notfallversorgung ist allein Sache der niedergelassenen Ärzte“, so Johannsen.

Alexandra Bruns weist darauf hin, dass das „nicht für die stationäre Behandlung gilt“. Sie bezieht sich auf den Beschluss des Kreistages vom 18. März 2013, nach dem der Kreis Rendsburg-Eckernförde als alleiniger Gesellschafter seinen Willen zum Erhalt der Kinder- und der Geburtsstation der Imland-Klinik in Eckernförde bekräftigt. Genau das fordert Alexandra Bruns nun ein: „Wir fordern, dies umzusetzen und sofort für entsprechende Erfüllung zu sorgen“, schreibt sie auf Facebook.

Ihre Facebook-Seite „Kinderstation in Eckernförde erhalten“ hatte gestern schon mehr als 1000 Mitglieder. Auch eine Unterschriftenaktion ist angeschoben worden. „Wir werden genauso tätig wie im Jahr 2012. Damals hatten wir 20  000 Unterschriften zusammen.“ Auch eine Demonstration sei angedacht. Vor vier Jahren stand die Geburtstation in Eckernförde auf der Kippe. Nur unter großen Protesten war die Geschäftsführung der Klinik dazu gebracht worden, sie zu erhalten.

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erstellt am 28.Okt.2016 | 13:32 Uhr

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