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Landeszeitung

26. Februar 2017 | 15:48 Uhr

Pressekonferenz : Imland-Seniorenhäuser: Künftige Chefs bekennen sich zu allen drei Standorten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die künftigen Eigentümer der Imland-Seniorenhäuser setzen auf Vertrauen und ein gutes Miteinander. „Wir stehen zu den Häusern und den Standorten“, sagte gestern der Theologische Vorstand der Stiftung Diakoniewerk Kropp, Jörn Engler. Die St. Martin-Altenhilfe als Tochterunternehmen der Kropper übernimmt zum 1. Oktober die Seniorenhäuser in Eckernförde und Jevenstedt sowie den Pflegedienst Promobil. Das Seniorenhaus in Nortorf geht zum gleichen Zeitpunkt an die Diakonie Altholstein. Geschäftsführer Heinrich Deicke will zügig mit den Vertretern der Gemeinde Nortorf zusammenkommen, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Einstimmig hatte der Kreistag am Montag den Verkauf der defizitären Häuser beschlossen Siehe Bericht oben). Über den Verkaufspreis hat man zwar Stillschweigen vereinbart, aber immerhin wurde jetzt bekannt, dass die Summe zumindest dafür ausreicht, die Verbindlichkeiten der Seniorenhäuser auszugleichen. Die Einrichtungen mit insgesamt 200 Beschäftigten und 313 Altenheim- und Pflegeplätzen werden also ohne Kreditbelastung an die neuen Eigentümer übergeben. Im Gegenzug muss Imland nicht mehr den Jahresverlust von zuletzt einer Million Euro ausgleichen. „Wir bedauern, nicht über die finanziellen Investitionsmittel zu verfügen, um die Einrichtungen in eine nachhaltig wirtschaftliche Zukunft zu führen“, sagte Imland-Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen. Er dankte den Beschäftigten dafür, stets eine fachlich gute Arbeit geleistet zu haben. Ihre Besitzstände werden für die Dauer von 30 Jahren gewahrt.

Nach schlechten Auslastungenzahlen in der Vergangenheit befinden sich die Heime seiner Einschätzung nach auf einem guten Weg. Alle gelten mit einer Quote von 92 Prozent als gut ausgelastet. In Eckernförde und Jevenstedt wird die Situation allerdings dadurch erschwert, dass hier noch Doppelzimmer vorhanden sind, die nicht mehr gefragt sind. Die Vertreter des Diakoniewerks kündigten an, hier den Hebel anzusetzen. Personalvorstand Sven Roßmann: „Für die Bewohner wird sich etwas ändern, und zwar zum Besseren.“

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erstellt am 26.Jul.2016 | 18:53 Uhr

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