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Landeszeitung

11. Dezember 2016 | 12:52 Uhr

KanalTunnel : Höhenkontrolle: Behörde bessert nach

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Viele Lkw-Fahrer wurden von der neuen Höhenkontrolle am Rendsburger Straßentunnel offenbar überrascht. Die notdürftig aufgestellten Hinweisschilder fallen kaum auf. Das will die Kreis-Verkehrsaufsicht jetzt ändern.

Die neue Höhenkontrolle am Kanaltunnel soll deutlicher und weiträumiger als bisher angekündigt werden. Das teilte ein Sprecher der Verkehrsaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde mit. Grund: Die in der vergangenen Woche aufgestellten Schilder werden kaum wahrgenommen. Vier Lichtschranken an den Zufahrten zum Straßentunnel messen automatisch, ob Fahrzeuge das zulässige Maximalmaß von vier Metern überschreiten. Löst die Höhenkontrolle aus, wird der Verkehr in der betroffenen Fahrtrichtung gestoppt.

Unterdessen verteidigte ein Polizeisprecher die Position der Lichtschranken. Überhohe Fahrzeuge können nach Auslösung der Höhenkontrolle nicht mehr vor dem Kanaltunnel abfahren, sondern müssen im schlechtesten Fall auf der Bundesstraße wenden, um die Fahrt durch den Tunnel zu umgehen. Einrichtung und Positionierung der Höhenkontrolle seien mit der Polizei abgestimmt gewesen, so Sönke Hinrichs. Entscheidend sei aus polizeilicher Sicht die Straßenverkehrsordnung. Sie schreibt vor, dass kein Fahrzeug höher als vier Meter sein darf. „Bei dieser generellen Regelung gibt es lediglich Ausnahmen für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke“, führte Hinrichs aus. „Die Ursache für Staus und Wartezeiten liegen nicht in der Höhenkontrolle selbst begründet, sondern im Fehlverhalten derjenigen Verkehrsteilnehmer, die sich nicht an allgemeingültige Regeln halten.“ Seit Freitag ist die Polizei nicht mehr mit einer Streifenwagenbesatzung am Tunnel präsent. Der Bedarf sei entfallen, so Hinrichs, nachdem die Höhenkontrolle leicht nach oben verändert wurde. „Die Zahl der Auslösungen ist deutlich zurückgegangen.“

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erstellt am 10.Okt.2016 | 15:07 Uhr

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