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Landeszeitung

08. Dezember 2016 | 05:15 Uhr

Manege Frei : Hochgefühl unter der Zirkuskuppel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ensemble von Charles Knie zeigt die Show „Euphorie“.

Menschen, Tiere, Sensationen: Das verspricht der Zirkus Charles Knie, der sein großes Zelt auf dem Willy-Brandt-Platz in Rendsburg aufgeschlagen hat. Heute um 16 Uhr ist Premiere des Programms „Euphorie“.

„Unser Programmtitel 2016 ist mit Bedacht gewählt“, erklärte der Pressesprecher Patrick Adolph. „Euphorie bedeutet Hochgefühl, und diese Emotion wünschen wir unseren kleinen und großen Besuchern.“ Der Zirkus Charles Knie gehe mit seiner neuen Produktion ganz neue Wege in der Inszenierung. Das Publikum solle damit in eine ganz eigen Parallelwelt entführt werden.

Getragen werde die Show durch moderne Lichtspiele und ein erstklassiges Live-Orchester, sagte Adolph. „Und ganz neu ist der Live-Gesang von der bekannten südafrikanischen Musical-Darstellerin Pretty Shangase.“ Bei allen Neuerungen bleibe der Zirkus Charles Knie klassischer Zirkus im besten Sinne, große Unterhaltung für die ganze Familie. Dazu gehören die patagonischen Seelöwen „Flappi“ und „Flavio“, die mit Laura und William Pedersen in der Manege ihre Kunststücke zeigen. Die „Messoudi Brothers“ zeigen eine rasante Jonglage, die „Flying Wulbers“ fliegen am Trapez durch die Zirkuskuppel, und das italienische Geschwisterpaar Vanessa und Emanuele begeistert als „Duo Medini“ mit halsbrecherischen Aktionen auf Rollschuhen das Publikum.

Marek Jama vereint die exotische Tierwelt Afrikas in der Manege. Zebras, Kamele, Pferde und verschiedene Rinderarten sind gleichzeitig zu sehen. Für die Comedy im Zirkus Charles Knie ist César Diaz zuständig. „Man darf ihm ruhig attestieren, dass er etwas durchgeknallt ist – anders sind seine Einfälle nicht zu erklären“, machte der Pressesprecher auf Diaz’ Auftritt neugierig. Elefanten, Tiger und Löwen sucht man im diesjährigen Programm des Zirkus Charles Knie vergebens. Die Tierrechtsorganisation PETA sieht darin erste Anzeichen für ein Umdenken. „Die Entscheidung des Zirkus Charles Knie, den Elefanten und Großkatzen die stressige Tournee zu ersparen, war richtig. Doch jetzt sollte das Management zukunftsorientiert handeln und allen voran die Seelöwen, Zebras und Kängurus in Rente schicken“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA.

„Dass keine Dressuren mit Elefanten, Tigern und Löwen zu sehen sind, liegt am Konzept des aktuellen Programms“, machte Patrick Adolph deutlich. Das könne sich aber im nächsten Jahr schon wieder ändern. „Denn wir sind ein traditioneller Zirkus auch mit exotischen Tieren.“

Vorstellungen: Sonnabend um 16 Uhr und um 19.30 Uhr,

Sonntag, 11 Uhr und 16 Uhr.

Am Montag, 12. September, findet nur um 16 Uhr einen große Familienvorstellung statt (Einheitspreis zehn Euro auf allen Plätzen, Logenplätze 15 Euro).
Kartenvorverkauf zum Preis von 10 Euro bis 33 Euro ab sofort unter www.zirkus-charles-knie.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter der Ticket-Hotline 0171  /  9  462  456.

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