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Landeszeitung

05. Dezember 2016 | 11:27 Uhr

Im Zeitplan : Hier drückte jeder aufs Tempo

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zügige Bauarbeiten auf der A 210 kurz vor dem Abschluss. 100-km/h-Regelung bewährte sich. Ortstermin mit Verkehrsminister Meyer.

Die Bauarbeiten auf der Autobahn 210 stehen kurz vor dem Abschluss. Gestern besuchte Verkehrsminister Reinhard Meyer die Baustelle bei Bredenbek, um sich über die Baumaßnahme informieren zu lassen.

Nach der termingerechten Fertigstellung der Bauarbeiten zwischen den Anschlussstellen Melsdorf und Achterwehr am 28. August nähern sich nun auch die Arbeiten am Abschnitt zwischen dem Kreuz Rendsburg und der Anschlussstelle Bredenbek ihrem Ende. Mitte bis Ende kommender Woche sollen nach Angaben von Matthias Paraknewitz, Leiter der Niederlassung Rendsburg des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH), die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Damit werde eine wichtige Maßnahme umgesetzt, die für viele Pendler Verbesserungen bringt, betonte Meyer. Natürlich seien Baustellen immer eine Belastung. Deshalb habe man die Strecke bewusst in zwei Baulose aufgeteilt, um die Sperrung an der Anschlussstelle Bredenbek so kurz wie möglich zu halten, erklärte der Minister. Rund 2,4 Millionen Euro seien für die Aufbringung einer neuen Asphaltdecke investiert worden.

Der wesentliche Teil der Arbeiten sei abgeschlossen, sagte Paraknewitz. Nun seien noch Restarbeiten, der Abbau der Verkehrssicherung und abschließend das Aufbringen der neuen Fahrbahnmarkierung zu erledigen. Die Restarbeiten würden nun unter Einrichtung von Tagesbaustellen ausgeführt, so dass zum Ende der kommenden Woche der Verkehr wieder reibungslos laufen könne.

Der Minister lobte den pragmatischen Umgang mit den unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Bauphase. In beiden Baustellenbereichen sei die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 100 Kilometer pro Stunde festgelegt worden. „Diese Regelung fand bei den Verkehrsteilnehmern eine hohe Akzeptanz und hat sich gut bewährt.“ Wegen der Breite der Fahrbahnen habe man auf eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf sonst übliche 60 oder 80 verzichten können, stellte Paraknewitz fest „100 Kilometer – keine Klagen, keine Unfälle.“

Auf der 6,3 Kilometer langen Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Rendsburg und der Abfahrt Bredenbek wurden nach Angaben von Matthias Paraknewitz rund 1200 Lkw-Ladungen Fräsgut abtransportiert sowie 625 Ladungen Asphaltbinder und 280 Ladungen Deckschicht eingebaut.

Nach dem Abschluss der Arbeiten werde die Geschwindigkeit für eine Woche auf 60 oder 80 Stundenkilometer begrenzt. Diese Maßnahme ist laut Paraknewitz nötig, um die gewünschte Griffigkeit der neuen Asphaltschicht zu erreichen.

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