zur Navigation springen

Landeszeitung

09. Dezember 2016 | 12:46 Uhr

Jugendhandball-Oberligen : HG OKT rückt auf Platz 2 vor

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der weiblichen Jugend A rückte die HG OKT nach einem 28:22-Erfolg gegen den ATSV Stockelsdorf auf den zweiten Platz vor. Dritter ist die HSG BAD, die mit 27:25 beim AMTV Hamburg gewann.

In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A hat die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg den Sprung auf Platz 3 verpasst. Das Team von Trainer Jens-Christian Woldt musste sich in eigener Halle mit einem 23:23 (10:13) gegen den Tabellennachbarn HSG Marne/Brunsbüttel zufrieden geben. Besser lief es die weibliche Jugend A der HG OKT und der HSG BAD. OKT kletterte dank eines 28:22 (14:10)-Sieges über den ATSV Stockelsdorf auf Rang 2, direkt dahinter hat sich BAD nach dem 27:25 (13:14)-Erfolg beim AMTV Hamburg positioniert. Die B-Mädchen der HG OKT mussten hingegen einen Rückschlag hinnehmen. Durch die 22:27 (11:14)-Niederlage gegen die SG Handball Eidertal fiel das Team auf Platz 8 zurück. Die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg ist nach dem 17:23 (12:7) beim TSV Ellerbek neues Schlusslicht. Bei der männlichen B Jugend wartet die HSG Eider Harde immer noch auf das erste Erfolgserlebnis. Das 20:24 (9:10) beim AMTV Hamburg war die vierte Niederlage im vierten Spiel für den Vorletzten.

Männliche Jugend A
HSG Schülp/Westerrönfeld/RD – HSG Marne/Brunsbüttel 23:23 (10:13)

Nachdem die Gastgeber zunächst jeweils eine Führung vorlegen konnten (2:1, 3:2, 4,3, 5:4) gerieten sie Mitte der ersten Hälfte etwas aus dem Takt und liefen nach dem 6:9 bis zur Pause (10:13) einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Nach dem Wiederanpfiff hatte die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg, angeführt vom überragenden Felix Stiller, dann ihre beste Phase, als sie den 13:15-Rückstand (38.) in eine 18:15-Führung (47.) drehte. Bis zum 21:18 konnten die Hausherren den Drei-Tore–Vorsprung verteidigen, doch in der Schlussphase kam Marne/Brunsbüttel wieder stärker auf und schaffte 42 Sekunden vor dem Abpfiff den 23:23-Ausgleich. „Schade, wir hätten den Sieg eigentlich nach Hause bringen müssen. Am Ende hatten wir leider auch etwas Pech mit Schiedsrichterentscheidungen“, resümierte HSG-Coach Woldt.

HSG Schülp/Westerrönfeld/RD: Vollstedt – Stiller (12/4), Bunse (4), Lindmann (1), Marxen (2), Olf (3), Imme, Koberg, Rohn, Ott, Lindhorst, Wiese (1), Bernhardt.


Weibliche Jugend A
HG OKT – ATSV Stockelsdorf 28:22 (14:10)

„Wäre unsere Abwehr nicht so aufmerksam gewesen, hätten wir wohl noch mehr Probleme gehabt“, sagte HG-Trainer Sönke Marxen, der mit der Angriffsleistung seines Teams alles andere als zufrieden war. „Wir haben einfach zu viele Chancen vergeben, uns Fehlwürfe, Fehlpässe und zu riskante Anspiele geleistet.“ Dennoch lagen die Gastgeberinnen beim Seitenwechsel mit 14:10 vorne. „Aber auch im zweiten Spielabschnitt wurde unser Spiel nicht besser“, so Marxen, der von einem „der schlechteren Spiele meiner Mannschaft in dieser Saison“ sprach. Die Gäste kämpften sich heran, glichen beim 19:19 (45.) aus. Marxen: „Danach waren wir im Angriff ein wenig konzentrierter.“ Zudem offenbarten die Stockelsdorferinnen konditionelle Mängel, die die HG zu nutzen wusste. Über 22:19 (49.) und 25:21 (55.) zog OKT bis zum Abpfiff auf 28:22 davon.

HG OKT: Schweinem – Romeyke (5), Tiedemann (6), Voß, Fröhlich (3), Stechow (2/1), Otte (3), Falge (3), Wolff (2), Grigat, Ley (4), Pawaletz, Bremer.



AMTV Hamburg – HSG BAD 25:27 (14:13)

„Wir wussten, dass es eine harte Partie wird“, sagte HSG-Coach Malte Böhrnsen, der sein Team gut auf die körperbetonte Spielweise der Hamburgerinnen eingestellt hatte. „Wir mussten uns jedes Tor hart erarbeiten und dahin gehen, wo es weh tut.“ So entwickelte sich zwar kein ansehnliches, dafür aber spannendes Duell, in dem die Gastgeberinnen mit dem Pausenpfiff zur 14:13-Führung trafen. Böhrnsen: „Wir hatten in der ersten Halbzeit Probleme im Rückzugsverhalten, so dass der AMTV immer wieder über die zweite Welle erfolgreich war.“ Das wurde in der zweiten Halbzeit besser, auch spielten die Gäste im Angriff geduldiger. Dennoch konnten sich die Böhrnsen-Schützlinge keinen entscheidenden Vorsprung erspielen. Es blieb bis zum Schluss ein Zitterspiel. Erst mit dem Abpfiff beseitigte Birka Kossek mit dem 27:25 letzte Zweifel am HSG-Sieg. „Nicht schön, aber erfolgreich“, atmete Böhrnsen erleichtert auf. „Die Mädels haben einmal mehr eine tolle Moral bewiesen, deshalb war der Sieg nicht unverdient.“

HSG BAD: Götz, Schönnagel, Lipka – Epp, Kossek (9/1), Schulz (1), Hackbart, Sörensen (1), Studt (5/2), Lübeck (1), Jeß (9/2), Schütz (1).



Männliche Jugend B
AMTV Hamburg – HSG Eider Harde 24:20 (10:9)

Auch wenn die HSG Eider Harde erneut ohne Zählbares die Heimreise antreten musste, war Coach Eike Möller nicht gänzlich unzufrieden. „Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht“, sah Möller Fortschritte vor allem im taktischen Bereich. „Die Jungs sind das Tempo des AMTV nicht mitgegangen und haben dadurch einfach Tore vermieden.“ Bis zum 15:16 (39.) durften die Gäste sogar vom ersten Erfolgserlebnis träumen, doch Mitte der zweiten Hälfte stellten die Hamburger ihre Abwehr auf 5:1 um und brachten die HSG damit ein wenig aus dem Konzept. Der AMTV zog bis zur 44. Minute vorentscheidend auf 21:16 davon. Möller: „Dieser Rückstand war dann nicht mehr aufzuholen.“

HSG Eider Harde: Corbus – Gauda (6), Krassowski (3/2), Baumert (2), Moll (1), Martens (3), Reese, Ahrendt, Masermann (3), Kock, Brick, Goldmann (2).

Weibliche Jugend B
HG OKT – HSG Eidertal 22:27 (11:14)

Inra Krück, die bei der HG OKT diesmal auf der Bank saß, sprach von einer ausgeglichenen, hart umkämpften ersten Halbzeit. Bis zum 10:10 lagen die Teams gleich auf, dann erarbeitete sich der Gast leichte Vorteile und konnte ein 14:11 mit in die Pause nehmen. OKT startete gut in die zweite Hälfte, kämpfte sich auf 14:15 heran. „Wir haben uns danach wieder zu viele vermeidbare Fehler geleistet“, monierte Krück. Und die Gastgeberinnen zeigten eine große Schwäche vom Siebenmeterstrich. Krück: „Wenn von acht Strafwürfen nur vier verwandelt werden, dann reicht das einfach nicht. Daran werden wir im Training arbeiten müssen.“ Der Gast aus dem Kieler Umland nutzte die Chance, um sich mit 20:15 abzusetzen und ließ sich dann die deutliche Führung nicht mehr entreißen.

HG OKT: Frahm – Köhnholdt (3/1), Jahn (1), Christofzik (2), Pawaletz, Rohwer (1), Böhrnsen (7), Bremer (4/1), Christiansen, Bernhardt, Lange (4/2).

TSV Ellerbek – HSG Schülp/Westerrönfeld/RD 23:17 (12:7)

Nach dem ersten Saisonsieg gaben die Ellerbekerinnen die Rote Laterne an die HSG ab. Die Gäste gerieten bereits in der Anfangsphase auf die Verliererstraße. Nach sechs Minuten lag das Team von Trainer Thorsten Hornig mit 1:6 hinten. Diesem Rückstand hechelten die Westerrönfelderinnen der restlichen Spielzeit hinterher. Näher als auf drei Tore 4:7 (13.) kam die HSG nicht mehr heran. Beim Seitenwechsel lagen wieder fünf Tore zwischen beiden Teams. Auch im zweiten Durchgang verwalteten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung und kamen über 16:10 (32.) und 21:14 (41.) zu einem ungefährdeten 23:17-Sieg.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Schmidt, Krämer – Rohwer, Hartstock (1), Carstensen, Heidemann (3), Holst, Ganske (2), Olf (6/3), Bronevski, Peters (1), Kröncke, Karstensen (4).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen