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Landeszeitung

06. Dezember 2016 | 11:20 Uhr

Gesunde und leckere Snacks zum Start in den Schultag

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nortorfer Schüler bieten einmal in der Woche ein Frühstück an / Projekt könnte ausgebaut werden

Bunte Gemüsesticks mit Dip, Vollkornpizza, belegte Brote, Blaubeermuffins, Obstspieße oder Crêpes mit selbstgemachtem Apfelmus – in der Pause an der Gemeinschaftsschule Nortorf können sich die Kinder und Jugendlichen neuerdings mit leckeren Snacks versorgen. Das Angebot wird von Schülern des Wahlpflichtkurses (WPU) „Fit for Life“ zubereitet und verkauft.

„Die Idee dazu kam schon Ende letzten Schuljahres auf“, erklärt Schulleiter Timo Off, der selbst gerne als Kunde die Snacks verzehrt. „Das erste Mal verkauft wurde kurz vor den Herbstferien.“ Die 18 Schüler des zehnten Jahrganges lernten im WPU-Unterricht zunächst wichtige Themen wie Hygiene oder das Vorbereiten des Arbeitsplatzes. Auch eine Umfrage wurde gestartet, ob und was sich die insgesamt rund 700 Mitschüler an Leckereien wünschen. „Die Initiatoren waren positiv überrascht, wie gut die Resonanz war“, erzählen die Lehrerinnen Karin Greve und Elke Briesemeister, die den Schülern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Jeden Donnerstag nun wird das gesunde Schulfrühstück von den Schülern zubereitet. Verwendet werden nur frische Zutaten, sowohl die Mini-Pizza, als auch der Crêpes werden aus Vollkornteig hergestellt. In der Pause von 9.10 bis 9.20 Uhr kommt der große Ansturm: In der Aula können die zubereiteten Snacks gegen einen kleinen Obolus gekauft werden. „Bleibt was übrig, verkaufen wir den Rest in der großen Pause“, erklärt Schülerin Alina Lüth. Bei den Schülern beliebt sind vor allem die kleinen handlichen Pizzen, die es nicht nur mit Rindersalami gibt, sondern auch vegetarisch mit Mais und Paprika. Ebenso die Blaubeermuffins finden reißenen Absatz. „Die sind superoberlecker“, schwärmt der zwölfjährige Maximus Bacher, „die hole ich mir immer.“ „Am Anfang haben wir noch rund 30 Pizzen verkauft“, berichtet Darleen Krämer, „mittlerweile sind wir bei gut 69 Stück.“

Unterstützt wird das Projekt auch vom Förderverein der Schule. „Früher haben Eltern einen solchen Verkauf angeboten“, blicken Andrea Bacher und Beate Hartmann vom Vorstand zurück, „aber als deren Kinder aus der Schule herausgewachsen waren, war es schwierig, Ersatz zu finden.“ Dass nun die Schüler selbst ein gesundes Schulfrühstück anbieten, finden die Mitglieder des Fördervereins vorbildlich. „Es ist schön zu sehen, wie viel Einsatz hier gezeigt wird und wie professionell die Sache angegangen wird“, betonen Bacher und Hartmann, „und es ist beeindruckend wie viel Kraft und Mühe auch die Lehrkräfte in dieses Projekt stecken.“

Wenn das gesunde Schulfrühstück weiterhin so gut angenommen werde, müsse man weitersehen, wie das Projekt ausgebaut werden könne, blickt Timo Off optimistisch in die Zukunft. Dabei ist der Schule nicht nur die Unterstützung des Fördervereins sicher, sondern auch des Schulverbandes. „Ich kann mir gut vorstellen, dass das hier ein langfristiges Projekt wird, welches man ausbauen kann“, so Schulverbandsvorsteher Jochen Runge.

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erstellt am 18.Nov.2016 | 06:00 Uhr

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