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Landeszeitung

05. Dezember 2016 | 15:36 Uhr

Gemeinsam fünf Jahrzehnte für das Amt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Amtsausschuss Hüttener Berge: Auszeichnung für langjährige Mitglieder / Ende 2016 droht ein Defizit

37 Jahre alt war Jens-Peter Frank, als er im April 1986 erstmals in den Amtsausschuss Wittensee gewählt wurde. Unter anderem war er Vorsitzender des Finanz- und Personalausschusses des Amtes. Mittlerweile ist Frank Bürgermeister der Gemeinde Holtsee und gehört somit noch immer dem Amtsausschuss, der jetzt Hüttener Berge heißt, an. Für seine 30-jährige Zugehörigkeit wurde Frank auf der Sitzung am Montagabend in der „Waldhütte“ in Brekendorf mit Urkunde, Blumen und Präsent ausgezeichnet. Amtsvorsteher Gero Neidlinger dankte Jens-Peter Frank für seine konstruktiven und kritischen Beiträge. Seine ruhige Art habe 2003 bei der Bewältigung der Finanzkrise des Amtes Wittensee sehr geholfen, betonte Neidlinger.

Auch Gero Neidlinger selbst wurde auf der Sitzung geehrt – für 20-jährige Zugehörigkeit zum Amtsausschuss. Sein Stellvertreter, Hans Ulrich, hob die Kompromissbereitschaft und Geduld des Borgstedters hervor, und Amtsdirektor Andreas Betz bezeichnete Neidlinger als einen „verlässlichen Partner“ im Amt Hüttener Berge.

Die Finanzen standen im Mittelpunkt des Amtsausschusses. Dieser stimmte dem Nachtragshaushalt zu – wie schon vom Hauptausschuss empfohlen. Der Nachtragshaushalt zeichne sich laut Matthias Philipp, Leiter der Finanzabteilung, vor allem durch Mindereinnahmen bei Mieten und Leistungsentgelten aus. So stehen Wohnungen leer, die für Flüchtlinge angemietet wurden. Außerdem bleibt abzuwarten, ob der Bund alle Kosten der Unterkünfte, die auf Amtsebene anfallen, auch übernimmt. Sollte hier keine Einigung erzielt werden, könnte das Amt auf Gesamtkosten von rund 257  000 Euro sitzen bleiben. Zudem hat das Amt Hüttener Berge die Kita- und Schulkostenbeiträge von 56  700 Euro übernommen. Ein neuer Erlass der Landesregierung hat zusätzlich für Mindereinnahmen bei der Amtsumlage in Höhe von 51  300 Euro gesorgt.

Gegengesteuert wurde seitens der Verwaltung durch eine Reduzierung des Sachaufwands bei der Unterhaltung und Bewirtschaftung von Wohnraum in Höhe von 52  900 Euro und durch Einsparungen im Personalbereich. Geplante Stellenbesetzungen wurden – auch aufgrund gesunkener Flüchtlingszahlen – nicht umgesetzt. Das minderte die Ausgaben um etwa 123  000 Euro.

So schließt der Haushalt 2016 voraussichtlich statt mit einem Überschuss mit einem Fehlbetrag von etwa 163  300 Euro. Die liquiden Mittel reduzieren sich um 357  000 Euro auf 331  581 Euro. 

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erstellt am 29.Jun.2016 | 14:35 Uhr

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