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Internationale Ausstellung : Frisch gebadet und gefönt für die Schau

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Büdelsdorfer Vogelverein organisiert Veranstaltung mit 50 Züchtern und 700 Tieren.

Hunderte Vögel hopsen zwitschernd in ihren Käfigen umher, Züchter fachsimpeln, Besucher schauen und staunen, es gibt Kaffee, Kuchen, eine Tombola und eine Vogelbörse. Am Wochenende hatte der Büdelsdorfer Vogelverein zur 68. Norddeutschen Verbandsmeisterschaft des DKB (Deutscher Kanarien- und Vogelzüchter Bund) und 32. offenen Internationalen Vogelschau in die Sporthalle der Emil Nolde-Schule in Büdelsdorf geladen. Rund 50 Züchter aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und für die internationale Schau aus Dänemark hatten insgesamt um die 700 Vögel mitgebracht. Wellensittiche, Großsittiche, Kanarienvögel, Exoten wie Spitzschwanzamadinen, Zebrafinken oder Goldamadinen und einheimische Wildvögel wie Birken- oder Erlenzeisige.

„Es gibt nicht mehr viele Verbandsschauen“, machte Hans-Peter Thiel aus Büdelsdorf, Vorsitzender des Büdelsdorfer Vogelvereins, der selber Kanarien und einheimische Wildvögel züchtet, deutlich. Daher ist der Verein mit seinen etwa 40 Mitgliedern, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feiert, schon auch stolz auf seine jährliche Schau. „Es ist ein aufwändiges Hobby“, sagte er weiter. „Unser Ziel ist ja, möglichst perfekte Vögel großzuziehen, Preise zu gewinnen und den Besuchern unsere Vögel zu präsentieren.“ Schon tags zuvor hatten fünf Preisrichter aus Holland und einer aus Lübeck die Vögel der Schau bewertet. Nicht nur Hans-Peter Thiel, auch sein Stellvertreter Holger Andresen aus Bad Bramstedt durfte sich über einige große Preise freuen. Seine vier mit Bestnoten bewerteten Wellensittiche zeigte Holger Andresen gerne. „Haltung, Farbe und Zeichnung müssen stimmen“, erklärte er. „Da muss man schon ein Händchen für haben.“ Er züchtet seit über 30 Jahren Wellensittiche, hat um die 100 Vögel zu Hause und immer schon Erfolge auf Landes- und Bundesschauen gehabt. Er stellt hauptsächlich Jungvögel aus. Vor der Schau werden sie tatsächlich gebadet und geföhnt. Holger Andresen schmunzelte und meinte: „Wenn ein Vogel gewinnen will, muss er sich auch präsentieren.“

Auch die Besucher hatten ihre Freude an den vielen farbenprächtig gefiederten Vögeln. So wie Familie Felske aus Rickert mit Mutter Nicole und den Söhnen Fabian und Florian. Gerade haben sie in einem der Käfige einen Bekannten entdeckt. „Wir haben selber eine Voliere zu Hause mit sieben Wellensittichen und zwei Wachteln“, erzählte Nicole Felske. Nun bräuchten sie noch ein Weibchen. Wellensittiche züchten wollen sie nicht. „Aber es ist immer schön zum Gucken hier“, meinten die Drei. „Wir kommen jedes Jahr.“

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