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Landeszeitung

26. Mai 2016 | 12:34 Uhr

Doch kein Neubau? : Feuerwache: Versteckte Suche nach Billig-Lösung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Arbeitsgruppe sucht unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach Alternative zu bisher bekannten Entwürfen.

Politik, Verwaltung und Feuerwehr suchen weiter nach Möglichkeiten, wie trotz hoher Schulden eine größere Feuerwache verwirklicht werden kann. Bisher fanden die Beratungen über das Thema ausschließlich innerhalb der politischen Gremien statt. Das hat sich geändert. Wie Bauausschuss-Vorsitzender Marc-Olaf Begemann jetzt bestätigte, sucht man zusätzlich in einer „Arbeitsgruppe“ nach Lösungen. Zwei Runden mit Vertretern aller Fraktionen sowie aus Rathaus und Feuerwehr habe es bereits gegeben. Einen Widerspruch zum Grundsatz der Öffentlichkeit, den die Gemeindeordnung festlegt, sieht Begemann nicht. „Es handelt sich um keine Sitzungen, sondern um Gespräche über die Verwaltungsvorlagen“, betonte der SPD-Politiker. Man könne sie sich angesichts des komplexen Themas schließlich noch einmal erklären lassen, „dieses Recht hat jedes Ratsmitglied“.

Am Rande der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr hatte Wehrführer Gerrit Hilburger gesagt, dass „man dem Ziel näher“ komme. Auch der oberste Brandschützer hatte an den „Arbeitstreffen“ teilgenommen. Es zeichne sich ab, dass der jetzige Standort an der Herrenstraße unter Hinzunahme des angrenzenden Parkhauses ausgebaut werde. Diese Prognose hält Begemann für verfrüht. „Eine Präferenz für eine Variante gibt es nicht, das muss der Ausschuss machen.“ Der Summe von vier Millionen Euro, von der beim Jahrestreffen ebenfalls die Rede war, liege noch keine konkrete Berechnung zu Grund. „Es gibt keine neue Kostenschätzung.“ Vier Millionen sei lediglich die im Haushalt 2016 verankerte Summe – „mehr als das war in diesem Jahr nicht übrig“, so Begemann.

Nach seiner Auskunft stehen weiter auch drei Entwürfe zur Auswahl, die das von der Stadt beauftragte Büro „kplan“ ausgearbeitet hatte. Vorgeschlagen wird unter anderem, die alte Wache komplett abzureißen und durch einen größeren Neubau zwischen Nordmarkhalle und Bahngleisen zu ersetzen.

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erstellt am 20.Feb.2016 | 06:30 Uhr

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