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Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 06:11 Uhr

„Euphorie“ unter der Zirkuskuppel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ensemble von „Charles Knie“ gastiert noch heute auf dem Willy-Brandt-Platz / Atemberaubende Akrobatik und faszinierende Tierdressuren

Nebel füllte die Manege, ein Orchester spielte, Tänzerinnen in folkloristischen Kostümen und die Sängerin Pretty Shangase entführten das Publikum nach Afrika. Der Zirkus Charles Knie macht in Rendsburg Station. Das große Zelt befindet sich auf dem Willy-Brandt-Platz. Zahlreiche Besucher waren von den jeweils zwei Shows am Sonnabend und Sonntag begeistert. Heute um 16 Uhr endet das Gastspiel mit einer Familienvorstellung.

Das Motto lautet in diesem Jahr „Euphorie“. Dabei wurde schon zu Beginn der ersten Vorstellung am Sonnabend in einem etwa zur Hälfte gefüllten Zelt (es fasst 1400 Zuschauer) deutlich, dass Elemente aus Show, Tanz und Gesang Einzug in die neue Inszenierung gehalten haben. Das Gesicht des traditionellen Zirkus’ hat sich verändert und wird modern interpretiert. „Dabei bleibt der Zirkus Charles Knie stets das, was er ist: Großer Zirkus für die ganze Familie und damit klassischer Zirkus im besten Sinn“, betonte Pressesprecher Patrick Adolph. Dazu gehörten auch die exotischen Tiere, die Marek Jama präsentierte. Unter dem Titel „Africa United“ waren Kamele, Pferde, Lamas, Rinder und sogar ein Känguru zu sehen. Die Seelöwen „Flappi“ und „Flavio“ zeigten mit Laura und William Pedersen in der Manege ihre Kunststücke. Die „Messoudi Brothers“ begeisterten mit einer rasanten Jonglage, die „Flying Wulber“ flogen am Trapez durch die Zirkuskuppel, und das italienische Geschwisterpaar Vanessa und Emanuele begeisterte als „Duo Medini“ mit halsbrecherischen Aktionen auf Rollschuhen. Einer der vielen Höhepunkte war der Auftritt der „Truppe Messoudi“. Die Handstand-Artistik der vier kräftigen Männer beeindruckte das Publikum.

„Ich genieße die Zirkusluft“, sagte Sylvia Blunck aus Groß Wittensee in der Pause. Die Vielfalt der gepflegten Tiere fand sie besonders gut. „Und die Pferde waren wunderbar.“ Für Sylvia Blunck war der Zirkusbesuch die Möglichkeit, „einmal in eine andere Welt einzutauchen.“ Ihr Neffe Joshua Ben Blunck war von der Trapeztruppe besonders angetan. „Die sind super.“

Heute um 16 Uhr heißt es in Rendsburg noch einmal: „Manege frei.“ Bei der abschließenden Familienvorstellung kostet der Eintritt 10 Euro, Logenplätze 15 Euro.

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