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Landeszeitung

08. Dezember 2016 | 23:19 Uhr

HVSH-Pokal, Männer : Ein entspannter Pokal-Abend

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die HSG Eider Harde steht im Viertelfinale des HVSH-Pokals der Männer. Der SH-Ligist bezwang den Oberligisten Preetzer TSV unerwartet deutlich mit 29:21. Den Grundstein für den Erfolg legten die Gastgeber mit einer starken Deckungsleistung.

Das ging ja einfacher als erwartet: Handball-SH-Ligist HSG Eider Harde hat am Mittwochenabend dank eines souveränen 29:21 (11:6)-Sieges über den klassenhöheren Preetzer TSV das Viertelfinale im Landespokal erreicht. „Das war eine klasse Vorstellung“, sagte ein zufriedener HSG-Coach Matthias Hinrichsen nach Spielschluss.

Wer es unter den 150 Zuschauern in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle nicht besser wusste, der hätte vermuten können, dass die Teams vor dem Anpfiff noch schnell ihre Trikots getauscht hatten. Zu deutlich waren die Leistungsunterschiede. Doch die HSG-Jungs spielten in ihren traditionellen schwarzen Hemden, Preetz in rot. Nach einer zähen Anfangsphase – Eider Hardes Eike Möller erzielte erst in der neunten Minute den ersten Treffer der Partie – kamen die Gastgeber langsam auf Touren. In der Abwehr errichteten die Hinrichsen-Schützlinge ein Bollwerk, in dem der Oberligist vergeblich nach einer Lücke suchte. Reiner Kobs und Finn Ketelsen machten das Zentrum dicht, so dass die ersatzgeschwächten Gäste gezwungen waren, aus dem Rückraum zu werfen. Die Bälle waren meist sichere Beute vom starken HSG-Keeper Gerald Dobratz. Im Angriff lief bei den Hausherren zwar auch nicht alles rund, aber nach dem 5:5 (19.) setzten sich Kobs und Co. bis zum Pausenpfiff auf 11:6 ab. Auch im zweiten Durchgang enttäuschte der im Vorfeld favorisierte Oberligist, während Eider Harde nahtlos an die gute Vorstellung vom Sieg gegen den TSV Kronshagen in der SH-Liga vier Tage zuvor anknüpfte. Selbst als HSG-Coach Hinrichsen Mitte der zweiten Halbzeit munter durchwechselte und nach und nach Nachwuchskräfte wie Bjarne Claußen, Jerome Weigmann oder Niclas Bartsch auf das Feld beorderte, ging der Rhythmus nicht verloren. Über 21:12 (46.) und 25:16 (52.) strebte die HSG einem 29:21-Erfolg entgegen. „Das haben die Jungs sehr gut gemacht“, lobte Hinrichsen, der einen unerwartet entspannten Pokal-Abend erlebte. „Mit etwas mehr Gegenwehr von Preetz hatte ich schon gerechnet.“

HSG Eider Harde: Dobratz (1.-45.), Severin (45.-60.) – Möller (4), Claußen, Kobs (2/1), Oeltjen (5). Hohnsbehn (2), Henrich (6), Ketelsen (1), Petersen, Weigmann (2), Gosch (6/3), Bartsch (1), Greve.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 06:00 Uhr

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