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Landeszeitung

03. Dezember 2016 | 10:47 Uhr

Feuerwehrtag im Amt Jevenstedt : Der Wettbewerb im Mittelpunkt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

16 Mannschaften nahmen am Schnelligkeitswettbewerb teil – Sieger wurde die Jugendfeuerwehr Todenbüttel. Die Blauröcke maßen sich beim Amtsfeuerwehrtag in Stafstedt. Die Vertiefung der Kameradschaft war dabei das wichtigste Ziel.

Die Wehren des Amtes Jevenstedt feierten am Sonnabend in Stafstedt ihr Amtsfeuerwehrfest. Wettbewerbe und ein Festumzug durch das Dorf standen auf dem Programm. „Der Wettbewerb steht im Mittelpunkt“, stellte Amtsvorsteher Hans Hinrich Neve, der auch Bürgermeister in Stafstedt ist, fest. Aber auch der kameradschaftliche Aspekt sei wichtig. „Wenn man sich kennt, kann man im Ernstfall noch besser miteinander arbeiten.“

Ziel des Amtsfeuerwehrfestes sei es, die Kameradschaft zu fördern, sagte Amtswehrführer Andreas Beckmann aus Haale. Zudem gebe es der Feuerwehr Gelegenheit, sich zu präsentieren und damit das Interesse zu wecken, sich in einer Wehr zu engagieren. Beckmann machte deutlich, dass die Mitgliederzahlen in den Amtswehren zurzeit „sehr gut“ seien. „In einigen Wehren gehen sie sogar nach oben.“ Sein Fazit des Amtsfeuerwehrtages ist positiv: „Wir hatten erschwerte Bedingungen durch den Regen, aber es ist alles super gelaufen.“

Der Haaler Wehrführer Philipp Zur Weihen war nach der Schnelligkeitsübung optimistisch. Drei Schlauchverbindungen herstellen und neun „Brände“ in Form von leeren Getränkedosen zu löschen war die Aufgabe, die seine Kameraden in 1,22 Minuten bewältigten. „Unsere Bestzeit lag bei 1,19 Minuten, der Durchschnitt bei 1,25 Minuten. Das viele Üben hat sich gelohnt“, meinte er. Aber es reichte nicht ganz zum Sieg: Bei der abendlichen Verkündigung der Gewinner landete Haale auf dem zweiten Platz. Der Oberschiedsrichter Klaus-Hinrich Paulsen, Amtswehrführer des Amtes Mittelholstein, rief die Jugendfeuerwehr Todenbüttel zum Sieger aus, und der Jubel kannte kaum Grenzen. Auf dem dritten Platz landete die Freiwillige Feuerwehr Westerrönfeld. Insgesamt nahmen 16 Mannschaften an dem Schnelligkeitswettbewerb teil. Neben den Wehren des Amtes Jevenstedt traten auch die Feuerwehren Rendsburg und Nienborstel sowie die Jugendfeuerwehr Nienborstel und Umgebung an. Die Zusatzaufgabe, 105 Meter C-Schlauch im Kreis zu verlegen, schafften die Kameraden aus Schwabe am schnellsten. Sie verwiesen die Wehren aus Schülp bei Rendsburg und Nienborstel auf die Plätze.

Der Stafstedter Wehrführer Sven Thams war nach dem Amtsfeuerwehrtag erleichtert. Die Ausrichtung der Veranstaltung sei mit viel Arbeit verbunden gewesen, stellte er fest. Die Ehrenpforten zu errichten und zu schmücken, das Zelt aufzubauen, den Festplatz an der Luhnau herzurichten habe Zeit und Mühe gekostet. „Aber es ist alles gut gelaufen. Ich bin dem Dorf und meinen Feuerwehrkameraden dankbar.“ Thams hob die Unterstützung durch Sponsoren hervor. Durch diese habe man eine Tombola veranstalten können, bei der rund 400 Preise zu gewinnen waren.
Zu Beginn des Amtsfeuerwehrtages waren langjährig aktive Mitglieder geehrt worden. Das Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25-jährige Dienstzeit erhielten Wolfgang Siegmund aus Nienkattbek sowie Martin Rohwer und Olaf Grünau aus Hamweddel. Das Brandschutzehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst wurde an Holger Jöhnk aus Nienkattbek und Jörg Rohwer aus Schülp bei Rendsburg verliehen. Friedrich Horstmann von der Freiwilligen Feuerwehr Stafstedt wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt.


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