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Landeszeitung

09. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Rendsburg : Der Schwebefähren-Neubau kann kommen: Berlin gibt das Geld

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gute Nachricht aus Berlin: Der Bund will den Auftrag für den Neubau einer neuen Querung zwischen Rendsburg und Osterrönfeld im Dezember erteilen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will den Bau einer neuen Schwebefähre für den Nord-Ostsee-Kanal in Rendsburg noch dieses Jahr in die Wege leiten. Wie der für Verkehrspolitik zuständige CDU-Bundestagshaushälter Norbert Brackmann shz.de sagte, plane der CSU-Minister, den Auftrag für den Neubau im Dezember zu erteilen. Der Bau der neuen Fähre werde dann „ein bis zwei Jahre dauern“, erklärte der Schleswig-Holsteiner Brackmann weiter.

Der Haushaltsausschuss hat grünes Licht für den Neubau der Rendsburger Schwebefähre gegeben. „Die erforderlichen Mittel von bis zu drei Millionen Euro werden aus dem laufenden Haushalt bestritten“, sagte Brackmann.

Der für den Kreis Rendsburg-Eckernförde zuständige Abgeordnete Johann Wadephul begrüßte die Entscheidung: „Die Schwebefähre in Rendsburg ist ein Wahrzeichen der Region“. Zudem sei diese zusätzliche Querung des Nord-Ostsee-Kanals für viele Menschen vor Ort eine wichtige Ergänzung. Derzeit bringt eine Ersatzfähre wochentags Fußgänger und Radfahrer von einem Ufer des Nord-Ostsee-Kanals an das andere.

Die an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke hängende Schwebefähre war am 8. Januar mit einem Motorschiff kollidiert.

 

Das unter Denkmalschutz stehende historische Verkehrsmittel wurde nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in den vergangenen Jahren täglich von durchschnittlich 350 Fahrzeugen sowie 1700 Fußgängern und Radfahrern genutzt. Sie ist eine von weltweit noch acht Schwebefähren.

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erstellt am 28.Sep.2016 | 11:10 Uhr

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