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Landeszeitung

11. Dezember 2016 | 09:08 Uhr

Jugendhandball-Oberligen : Der erste Fleck auf der Weste

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A kam die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg gegen Kronshagen nicht über ein 21:21 hinaus. ES war der erste Punktverlust für das Team von Trainer Jens-Christian Woldt.

Die Weste hat ihren ersten Flecken: In der Handball-Oberliga der männlichen Jugend A musste sich die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg nach zuvor drei Siegen im vierten Spiel mit einem 21:21 gegen den TSV Kronshagen begnügen. Das Team von Trainer Jens-Christian Woldt bleibt trotz des Punktverlusts Tabellenführer. Bei der weiblichen Jugend A feierte die HG OKT einen Kantersieg. Gegen den Ahrensburger TSV hieß es am Ende 41:19. Die weibliche Jugend B der HG ging hingegen leer aus. Der OKT-Nachwuchs musste sich beim SV Henstedt-Ulzburg mit 17:21 geschlagen geben. Auch die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg kassierte mit dem 20:23 beim AMTV Hamburg eine Niederlage. Ganz böse erwischte es die männliche Jugend B der HSG Eider Harde. In eigener Halle unterlag das Team von Trainer Eike Möller GH Lübeck mit 12:22.

Männliche Jugend A
HSG Schülp/W’feld/RD – TSV Kronshagen 21:21 (10:11)

HSG-Trainer Jens-Christian Woldt sprach nach dem ersten Punktverlust gegen bissige Gäste aus Kronshagen von einer „regelrechten Abwehrschlacht beider Teams“ und einem am Ende „gerechten Ergebnis. Den Sieg hatte keiner verdient.“ In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber zunächst zwar die Nase mit einem oder zwei Toren vorn, konnte sich jedoch nicht entscheidend lösen. In Unterzahl geriet die HSG kurz vor dem Seitenwechsel sogar mit 10:11 in Rückstand. Nach dem Wiederanpfiff ähnelte der zweite Spielabschnitt dem ersten. Schülp/Westerrönfeld übernahm wieder die Führung, lag auch lange vorn (13:12, 16:14, 18:16), doch das sollte nicht zum Sieg reichen. „Wir haben es einfach nicht geschafft, unsere Möglichkeiten zu nutzen, um die Partie vorzeitig zu entscheiden“, ärgerte sich Woldt. Der TSV Kronshagen kämpfte sich nach dem 17:19 beim 20:20 (53.) wieder heran. Zwar brachte Jeldrik Lindemann die HSG erneut mit 21:20 (54.) in Front, doch danach stagnierte das Ergebnis vorerst. In der Schlussminute bekam der Gast aus Kronshagen dann einen zweifelhaften Siebenmeter zugesprochen, den Bo Heite elf Sekunden vor dem Ende zum Ausgleich nutzte.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Vollstedt, Koberg, Tolkmit – Stiller (4), Bunse (2) Lindemann (6), Marxen (1), Olf, Imme, Rohn, Tönsen, Lindhorst (1), Wiese (2), Bernhardt (5).

Weibliche Jugend A
HG OKT – Ahrensburger TSV 41:19 (26:8)
HG-Trainer Sönke Marxen war nach dem Kantersieg rundherum zufrieden. Seine Mannschaft hatte das von ihm geforderte Tempospiel von Beginn an umgesetzt und den Gast dermaßen unter Druck gesetzt, dass dieser überhaupt nicht ins Spiel fand. Schon nach zehn Minuten hatte die HG eine 10:1-Führung vorgelegt. Über 17:5 (20.) war der Vorsprung bis zur Pause auf 26:8 angewachsen. Auch im zweiten Durchgang dominierte OKT die Partie, wenn auch nicht mehr ganz so deutlich. Die Gäste fanden aber zu keinem Zeitpunkt ein probates Mittel, um den Angriffswirbel der Marxen-Schützlinge zu unterbinden. 31:13 (40.) und 35:18 (52.) waren weitere Stationen auf dem Weg zum 41:19-Erfolg.

HG OKT: Schweinem – Romeyke (3), Tiedemann (5), Voß (2), Fröhlich (3), Stechow (6/1), Otte (5/4), Falge (2), Kuchel (2), Wolff (2), Grigat (4/1), Ley (4), L. Bremer (3).

Männliche Jugend B
HSG Eider Harde – GH Lübeck 12:22 (7:10)

Eider Hardes Trainer Eike Möller war nach der dritten deutlichen Niederlage im dritten Spiel bedient. „Das war vor allem in der zweiten Halbzeit gar nicht“, meinte ein frustrierter Möller. Dabei hielt sein Team im ersten Durchgang gut mit. Lediglich mit dem am Ende elffachen Torschützen Jan Stache hatte die HSG so ihre Probleme. Den Start in Hälfte zwei verschliefen die Gastgeber aber total und fielen auf 7:17 zurück (37.). GH Lübeck hatte in der Folgezeit keine Mühe, den Zehn-Tore-Vorsprung bis zum Abpfiff zu verteidigen.

HSG Eider Harde: Corbus – Gauda (1), Krassowski (2/1), Baumert, Moll, Martens (2), Reese, Brodersen (1), Masermann (1), Ahrendt (1), Kock (1), Brick (1), Goldmann (2).


Weibliche Jugend B
SV Henstedt-Ulzburg – HG OKT 21:17 (8:9)

Konnte die HG den schwachen Start (1:4) in Halbzeit eins noch in eine 9:8-Führung zur Pause drehen, so blieb die Aufholjagd im zweiten Durchgang aus. Über 11:14 (37.) gerieten die von Interims-Trainerin Janine Henningsen betreuten Gäste immer weiter ins Hintertreffen. „Leider haben wir nach dem Seitenwechsel nicht mehr ins Spiel gefunden“, sagte Henningsen, deren Mannschaft zu viele Fehler unterliefen. „Wir haben nicht so recht an unsere Fähigkeiten geglaubt.“ Spätestens nach dem 13:18 (45.) war das letzte Fünkchen Hoffnung auf einen Sieg im OKT-Lager erloschen. Am Ende stand ein 17:21 auf der Anzeigetafel.

HG OKT: Frahm – Bremer (9/5), Lange (2), Otte (2), Köhnholdt (1), Jahn (1), Böhrnsen (1), Christofzik (1).

AMTV Hamburg – HSG Schülp/W’feld/RD 23:20 (9:12)

Die HSG schrammte in Hamburg nur knapp an einer Überraschung vorbei. „Wir hatten uns vorgenommen, mit einer variablen 3:2:1-Deckung den Angriffswirbel des AMTV zu unterbinden“, berichtete Gäste-Coach Thorsten Hornig. Die Taktik ging vor allem vor der Pause auf. Beim Seitenwechsel lag Schülp/Westerrönfeld mit 12:9 vorn. Zwar kamen die Hamburgerinnen zu Beginn der zweiten Hälfte stärker auf, doch beim 17:14 (42.) konnten sich die Gäste nochmals mit drei Toren absetzen. Zum Sieg sollte das aber nicht reichen. Mit vier Toren in Folge zum 18:17 drehte der AMTV die Partie und baute den Vorsprung in den Schlussminuten auf drei Tore aus.

HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg: Schmidt, Krämer – Rohwer (2), Hartstock, Carstensen, Heidemann, Holst (2), Ganzke (7), Olf (3), Bronevski (3), Peters (2), Holm, Heider (1).

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