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Landeszeitung

23. Februar 2017 | 08:05 Uhr

Tischtennis : Der Aufstiegsboom hält an

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Tischtennis-Teams des Rendsburger TSV haben ihren Höhenflug fortgesetzt und das Ergebnis aus der vergangenen Saison noch getoppt. In diesem Jahr stiegen fünf von sieben Mannschaften auf.

Helmut Bustorf, Leiter der Tischtennis-Abteilung des Rendsburger TSV, ist ein positiv denkender Mensch. Doch dass die Rendsburger Zelluloid-Künstler ihre famose Bilanz aus der Saison 2014/15 in der darauf folgenden Spielzeit noch einmal toppen konnten, das hatte auch Bustorf nicht erwartet. Vor zwei Jahren gelang von sechs Erwachsenen-Teams vier der Aufstieg. „Das war schon historisch“, sagt Bustorf rückblickend. Doch es kam noch besser: In der abgelaufenen Saison schafften von sieben Mannschaften fünf den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse. Es hätten sogar sechs Teams sein können. Die erste Herrenmannschaft belegte als Aufsteiger in der Landesliga Nord den zweiten Tabellenplatz und hatte sich damit das Recht erworben, gegen den Zweiten der Südstaffel einen weiteren Aufsteiger in die Verbandsliga auszuspielen. Doch die Rendsburger verzichteten, da mit Malte Heinrich und Bruno Bornhöft zwei Stammspieler in der kommenden Saison nicht mehr zum Schläger greifen werden. „Die diesjährige Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen. Sie stützt sich auf eine gute Nachwuchsarbeit. Etliche junge Talente haben sich sehr gut entwickelt“, schreibt Bustorf den Aufstiegsboom aber auch intensiver Trainingsarbeit zu.

Die zweite Herrenmannschaft mit Gunar Bretzlaff, Jonas Vogel, Max Brusberg, Thore Harder und Martin Geißler blieb in der 2. Bezirksliga B in 20 Spielen ungeschlagen. Nur einmal – beim 7:7 gegen den Eckernförder MTV – verließen die Rendsburger die Platte nicht als Sieger. Der Fluch der guten Tat: In der 1. Bezirksliga muss der RTSV II in der kommenden Saison mit einer 6er- statt einer 4er-Mannschaft antreten. Bustorf: „Das wird eine Herausforderung für uns, denn es müssen mindestens zwei weitere Spieler eingebaut werden.“ Die werden wohl aus der dritten Mannschaft kommen, die in der Kreisliga ebenfalls eine Klasse für sich war. Mit 44:0 Punkten holten sich Tim Schlott, Christian Splitt, Reiner Wiese, Timo Höppner und Jürgen Rohwer überlegen den Titel. Verfolger SV Fockbek IV hatte satte neun Punkte Rückstand auf den Meister, der in der kommenden Saison nun in der 2. Bezirksliga spielt.

Die vierte Herren belegte in der Kreisliga einen guten vierten Platz und darf sich in der kommenden Saison wieder auf zwei Vereinsderbys freuen, denn die fünfte Mannschaft schaffte den Sprung in die höchste Klasse auf Kreisebene. 33:3 Punkte – die einzige Niederlage gab es gegen Vizemeister GW Mielkendorf (3:8) – bedeuteten für Stefan Fischer, Morten Clausen, Leif Petersen, Norbert Johannsen und Thomas Bantje den Titel in der Kreisklasse A.

Zu den Aufsteigern im RTSV-Lager zählt auch die sechste Mannschaft, die in der 2. Kreisklasse B Vizemeister wurde. Und Nils Thiesen, Thore Großmann, Achim Petersen, Heiko Gosch, Lasse Clausen sowie Kirsten Siebert gelang es, als einziges Team Meister Osterbyer SV II eine Niederlage zuzufügen (8:2). Einen „echten Aufstieg“ indes wird es für das Team nicht geben, sie spielt weiter in der 2. Kreisklasse, weil in der nächsten Saison die Parallelstaffeln abgeschafft werden. Den Aufstiegsreigen rundete die siebente Mannschaft ab. In der 3. Kreisklasse gewannen Nina Teggatz, Jan-Hendrik Hausner, Holger Thiesen, Julian Grube, Kay Hagen, Hendrick Paetsch, Anton Goesner und Ilka Hagen 18 von 18 Spielen.

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