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Landeszeitung

11. Dezember 2016 | 01:27 Uhr

Warder : Collie, Teckel und Spitz erwiesen sich als pfiffige Pfoten

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gute Beteiligung beim Rennen für „Jederhund“ in der Arche Warder.

Spaß für Hund und Halter – das bot der Tag im Tierpark Arche Warder. Nicht nur, dass die Vierbeiner ihre Schnelligkeit unter Beweis stellen konnten, es gab auch gute Tipps zur Beschäftigung der Hunde. Mit einer Zeit von 4,23 Sekunden auf der 50-Meter-Strecke hielt „Silas“ die Konkurrenz beim Hunderennen in der Arche Warder auf Distanz. Damit war Schäferhund-Bordercollie-Mix von Stephanie Steinke der Champion beim „Spaß-Hunderennen für Jederhund“. Mehr als 60 vierbeinige Starter legten sich trotz des ausdrücklichen Fun-Charakters der Veranstaltung mächtig ins Zeug.

An der Fünfsekunden-Marke trennte sich die Spreu vom Weizen. Der erste Hund, der unter fünf Sekunden blieb, war Australian Shepherd „Fea“ von Torleif Röpke aus Schönböken in 4,97 Sekunden. Die Bordercollie-Sheltie-Mix-Geschwister „Amy“ und „Josy“ lieferten sich ein familieninternes Duell, bei dem Marion Dederichs’ „Amy“ aus Wattenbek (4,95) ganz knapp die Nase vorn hatte vor Melanie Kaisers „Josy“ (4,96) aus Bordesholm. 4,96 Sekunden schaffte auch American-Bulldog-Mix „Rüpel“ von Synje Callea aus Felm.

Nur unwesentlich langsamer (5,01), dafür aber ein echter Hingucker war der schneeweiße Kleinspitz „Pina“ von Cathy Geidel aus Schwartbuck. Ziemlich genau hinschauen, um sie überhaupt zu erkennen, musste man bei der kleinsten Teilnehmerin: Kaninchen-Teckel „Siri“ aus Rickert düste nur knapp über der Grasnarbe Richtung Ziel. Überhaupt nicht zu übersehen war hingegen der italienische Hütehund „Asra“, ein Wirbelwind von Rastalocken. Als Bergamasker Hirtenhund gehört „Asra“ zu einer vom Aussterben bedrohten Haustierrasse – weshalb Daniela Müller vom Arche Team auch gleich auf den überzeugten Dreadlock-Träger aufmerksam wurde und „Asras“ Besitzerin Angelika Kaufmann aus Stade einlud, die Bergamasker beim nächsten Hundetag in der Arche vorzustellen.

Beim nächsten Hundetag im Frühjahr 2017 will auch Marc Lindhorst von den „Martin Rütter DOGS Kiel/Lübeck“ gern wieder mit von der Partie sein. „Ich war einer der ersten, als ich vor zwölf Jahren eine Ausbildung bei Martin Rütter absolviert habe“, erzählte Lindhorst, der sich nicht als „Hundeflüsterer“, sondern mehr als „Hundeversteher“ sieht. Eine Hundeschule sei ein ziemlich krisenfestes Metier, meinte Lindhorst im Gespräch mit der Landeszeitung: „Solange es Menschen und Hunde gibt, wird es einen Bedarf dafür geben.“

Zusammen mit seiner Kollegin Stefanie Timm sowie Maren Mayer und Jette Kippri zeigte Lindhorst in einer halbstündigen Vorführung, wie man seinen Hund sinnvoll beschäftigen kann. „Beschäftigung ist wichtig, weil Hunde meist dann auffällig werden, wenn sie unterfordert sind und nichts zu tun haben“, dozierte Lindhorst. Golden Retriever „Bosse“ rollte einen kleinen Teppich auf, in dem Leckerlis versteckt waren, und Labrador-Retriever-Mix „Phoebe“ bekam sogar Applaus vom Publikum, nachdem sie verschiedene Spielsachen in einem Korb verstaut und diesen dann ihrem Frauchen Stefanie Timm gebracht hatte.

Schon Stammgast bei den Hundetagen in der Arche Warder ist Maren Austein von der Interessengemeinschaft „Pfiffige Pfoten“ aus Kiel, die gestern sechs Mal für jeweils 20 Minuten „Spaß und Beschäftigung für Hund und Halter“ anbot.


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