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Gnutz : Beim Fischräuchern fing Wohnwagen Feuer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Feuerwehr Gnutz hatte Flammen schnell unter Kontrolle.

Schreck in der Mittagsstunde auf dem Grundstück eines Wohnhauses in Gnutz – vermutlich durch die Verpuffung eines Räucherofens hat ein in der Nähe stehender Wohnwagen heute Feuer gefangen und ist völlig ausgebrannt. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden, Personen wurden dabei nicht verletzt.

„Damit ist unser erstes Anräuchern in Gnutz gründlich in die Hose gegangen“, zeigte Ewald Schneegans angesichts des Schadens Galgenhumor. Eigentlich sollte es ein geselliger Nachmittag werden. Neben den Nachbarn war sogar ein Shanty-Chor aus Neumünster eingeladen. „Ja, und zu essen sollte es natürlich die selbstgefangenen und anschließend geräucherten Forellen geben – aber wenigstens die konnte ich noch retten“, fügte der freiberufliche Mietkoch an. Auch wenn er versichert sei, wäre der Verlust des Wohnwagens für ihn besonders ärgerlich. „Der diente mir nicht nur als Büro für meine Cateringfirma, ich habe darin ebenfalls über 50 Jahre alte Fotos aufbewahrt – die sind nun auch weg“, musste er feststellen. Den Flammen zum Opfer fielen auch die vier gerade neu angeschafften Fahrräder der Familie. „Die hab ich erst gestern abgeholt“, fügte Schneegans dann doch kopfschüttelnd an.

„Wir sind gegen 13.45 Uhr alarmiert worden“, erklärte Einsatzleiter Klaus Rehder. Vorsorglich schickte die Leitstelle Mitte auch die Timmasper Wehr zur Unterstützung. „Da der Brandherd gut zugänglich war, konnte die Brandbekämpfung zügig beginnen“, fügte der Einsatzleiter an. Dementsprechend waren die Nachlöscharbeiten gegen 15 Uhr beendet.

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