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Aukrugschule feiert Jubiläum afrikanisch

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Geburtstagsfeier erhält besonderen Schwerpunkt

Das 60. Jubiläum der Aukrugschule im Ziegeleiweg wird am Donnerstag, 3. Juli, gefeiert. Der Festtag ist zugleich der Abschluss einer Projektwoche, die am 30. Juni beginnt. Die dritten Klassen befassen sich darin mit Aukrugs westafrikanischer Partnergemeinde Sien.

Hella Kohlmeyer vom Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien“ hält Vorträge über das Leben in Burkina Faso, außerdem kochen und tanzen die Drittklässler auf afrikanische Weise. Andere Klassen beschäftigen sich mit dem Thema Bauernhof, gestalten eine Zeitung, proben Lieder und Sketche.

Beim Schulfest am 3. Juli (14.30 bis 17.30 Uhr), werden auch die Ergebnisse der Projektwoche vorgestellt. Auf der Außenbühne treten alle Klassen und auch ein Elternchor auf. Neben Hüpfburg und Ponyreiten werden viele Spiele angeboten. „Aukrug-Sien“ baut einen Infostand auf, die Pfadfinder beteiligen sich, das Kita-Team schminkt die Kinder, und der DRK-Ortsverein veranstaltet eine Tombola und präsentiert einen Rettungswagen. Der Elternbeirat und der „Verein der Freunde und Förderer der Aukrugschule“ organisieren eine Cafeteria, und die Landfrauen kümmern sich ebenfalls um das leibliche Wohl der Besucher. Eingeladen sind alle Aukruger, besonders ehemalige Schüler, Lehrer und Rektoren.

Das Schulgebäude im Ziegeleiweg wurde am 12. Januar 1954 eingeweiht. Gestartet wurde mit einem Aufbauzug Realschule. Der zweite Bauabschnitt wurde 1965 fertig gestellt. Um für alle Klassen genug Platz zu haben, wurde 1969 der dritte Bauabschnitt eingeweiht, später kamen noch zwei weitere Trakte hinzu. Der Aufbauzug wurde in den 70er-Jahren aufgelöst, im 1979/80 wechselten die restlichen Aufbauzug-Schüler zur Realschule in Hohenwestedt. Als die Ortsteile Böken, Bünzen und Homfeld Ende der 60er-Jahre ihre Grundschulen schlossen, gingen immer mehr Kinder in Aukrug-Innien zur Schule.

Als das alte Grundschulgebäude an seine Kapazitätsgrenzen kam, wurde das neue Gebäude im Ziegeleiweg erweitert, und die Aukruger Grundschüler wurden einige Jahre in beiden Schulen unterrichtet. 1998 schlossen sich die Pforten der alten Schule in der Itzehoer Straße. Mit einer weiteren Schulreform gab es noch einmal grundlegende Veränderungen. Die letzten Hauptschüler machten 2012 ihren Abschluss an der Aukrugschule. Seitdem müssen Aukruger Schüler ab Klassenstufe 5 zur „Schule Hohe Geest“ nach Hohenwestedt, wenn sie den Hauptschulabschluss anstreben. Seit Sommer 2012 stehen alle Räume den Grundschülern zur Verfügung. Zurzeit gibt es 135 Schüler in sieben Klassen. Die Aukrugschule hat eine Vielzahl von gut ausgestatteten Fachräumen (Computer-, Sachunterrichts-, Lese-, Kunst- und Werkraum, Küche, Aula, Musikraum) und bietet ihren Schüler vielfältige Lernmöglichkeiten.

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erstellt am 18.Jun.2014 | 13:57 Uhr

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