zur Navigation springen

Landeszeitung

27. März 2017 | 02:44 Uhr

besuch der partnergemeinde : Aukruger wollen nach Westafrika reisen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Es geht zur Einweihung der Kranken- und Entbindungsstation in die Partnergemeinde Sien in Burkina Faso.

In Aukrugs Partnergemeinde Sien in Burkina Faso wird eine Kranken- und Entbindungsstation gebaut. Bis Mitte Juni sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Für Ende August planen die Mitglieder vom Verein „Partnerschaft Aukrug-Sien“ eine Reise nach Burkina Faso, um an der Einweihung teilzunehmen. Das gab der Vorstand auf der Mitgliederversammlung im Gästehaus der Gemeinde bekannt.

Die Kranken- und Entbindungsstation ist hinsichtlich der Kosten das bislang größte Einzelprojekt in der nunmehr 22-jährigen Vereinsgeschichte von „Aukrug-Sien“. 75 Prozent der Gesamtbaukosten von 190 000 Euro trägt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die restlichen 25 Prozent teilen sich der Aukruger Partnerschaftsverein (über Spenden, Mitgliedsbeiträge, Gemeindezuschüsse) und die Bevölkerung von Sien (in Form von Eigenleistung bei den Bauarbeiten).

Die Aukruger wollen vom 21. August bis 3. September in ihr 5000 Kilometer entferntes afrikanisches Partnerdorf reisen. Der Flug wird 700 bis 800 Euro kosten. Hinzu kommen rund 500 Euro für Unterkunft, Verpflegung, Malariaprophylaxe und Leihfahrzeuge. Vor Ort wollen die Mitglieder des Entwicklungsvereins von Sien beim Gesundheitsministerium von Burkina Faso einen Antrag auf Ausstattung der Gesundheitsstation mit dem nötigen Personal zu stellen. Wer im August mit nach Sien reisen möchte, kann sich beim Vorstand des Partnerschaftsvereins melden.

Bei der Mitgliederversammlung wurden alle Amtsinhaber einstimmig wiedergewählt: Vereins-Chef Reimer Reimers, dessen Stellvertreter Branko Irek, Kassenwart Subash Likhite, Schriftführerin Ina Köhler und das Beisitzer-Trio Hella Kohlmeyer, Heidemarie Seider und Eitel Necker. Als Mitglied beim Rotary-Club Neumünster-Vicelin hat Ex-Bürgermeister Necker seine Mit-Rotarier für ein vielfältiges Engagement zugunsten der Partnerschaft Aukrug-Sien begeistern können. Der Club hat unter anderem ein Förderprogramm aufgebaut, um Ausbildungsstipendien an begabte Schüler von Sien zu vergeben. Seit 2013 haben die Rotarier insgesamt 16  000 Euro zur Unterstützung ihrer afrikanischen Stipendiaten bewilligt.

Der Aukruger Verein hat 2015 unter anderem die Schulspeisung an der Grundschule finanziell unterstützt. Die nachhaltige Sicherstellung der Schulspeisung war eine Genehmigungsvoraussetzung für die Förderung durch das BMZ gewesen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen