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Landeszeitung

04. Dezember 2016 | 00:55 Uhr

Amt baut seine digitale Verwaltung weiter aus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mehr Online-Service für Bürger: Amt Hüttener Berge informiert auch auf Facebook

76 Personen gefällt die Facebook-Seite der Amtsverwaltung Hüttener Berge bereits. Nach nur zwei Tagen im Netz, erfreut sich der Auftritt der Verwaltung im sozialen Netzwerk großer Beliebtheit. Habys Bürgermeisterin Gesche Clasen hat der Seite als erste Bewertung überhaupt fünf Sterne gegeben und lobt die Verwaltung als „klasse Amt mit supernetten, kompetenten Leuten“.

„Facebook ist ein weiterer Versuch, die Bürger zu erreichen“, sagt Amtsdirektor Andreas Betz. Viele Sitzungen in den Gemeinden seien eher mau besucht, über das soziale Netzwerk könnten Informationen zeitnah bekannt gegeben werden. Bislang kann über den Facebook-Auftritt der Imagefilm des Naturparks abgerufen werden, ebenso der Film über das Mehrgenerationendorf Borgstedt sowie zahlreiche Fotos aus der Region. Regelmäßig gepflegt wird die Seite von Andrea Windhorst, seit Februar Assistentin der Verwaltungsleitung. „Wichtige Nachrichten können schnell transportiert werden“, sagte sie. Beispielsweise wenn es im Amtsbereich einen Stromausfall gibt oder, wie zuletzt, aufgrund eines Rohrbruches die Wasserversorgung unterbrochen wird.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist eines der aktuellen Projekte im Amt Hüttener Berge. „Viele Bürger haben den Anspruch, rund um die Uhr ihre Verwaltungsangelegenheiten online regeln zu können, so Betz. „Nicht die Bürger sollen laufen, sondern die Daten“, sagt Betz, der mit dem Bürgerservice auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagieren will. In Zusammenarbeit mit der Netzwerkstatt konnte die digitale Infrastruktur jetzt ausgebaut werden. Dazu gehört die Möglichkeit den Stand der Wasseruhr auf der Internetseite des Amtes einzugeben. Die Bürger erhalten in diesen Tagen weiterhin die Ablesekarte. Sie können den Zählerstand weiterhin auf der Karte eintragen und zurückschicken, den Stand telefonisch oder per Mail durchgeben oder jetzt online eintragen. „Die Daten werden gesammelt und fließen wöchentlich in das System ein“, sagt Dirk Meinke Geschäftsführer der Netzwerkstatt. „Die Fehlerquote wird reduziert und die Verarbeitung erfolgt schneller“, nennt Martina Thedens die Vorteile. Gemeinsam mit Martina Hagen arbeitet sie im Steueramt.

Neu ist jetzt auch, dass Stellenausschreibungen zusätzlich online erfolgen. Bewerber können sich über eine Eingabemaske bewerben, außerdem erforderliche Dokumente vom eigenen Rechner hochladen und anhängen. „Die Arbeitsprozesse werden dadurch effizienter“, sagt Andreas Betz. Bislang wurden alle Daten der Bewerber von Patrick Degner aus der Personalabteilung in eine Tabelle eingepflegt. „Die Bewerbung kann aber auch weiterhin per Post zugeschickt oder auch persönlich vorbeigebracht werden“, betont der Amtsdirektor.

Künftig sei zum Beispiel auch geplant, dass die Beantragung der Gaststättenerlaubnis, die An- und Abmeldung für die Hundesteuer und verkehrsrechtliche Anordnungen über die Internetseite der Verwaltung geregelt werden kann. 

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erstellt am 19.Okt.2016 | 17:04 Uhr

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