zur Navigation springen

Landeszeitung

10. Dezember 2016 | 17:45 Uhr

Hintergründe unbekannt : 34-jähriger Armenier nach tödlichen Schüssen in U-Haft

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Mann, der am Wochenende im Gewerbegebiet an der Friedrichstädter Straße einen 31-jährigen Widersacher erschossen haben soll, befindet sich in Untersuchungshaft.

Der Mann, der am Wochenende im Gewerbegebiet an der Friedrichstädter Straße einen 31-jährigen Widersacher erschossen haben soll, befindet sich in Untersuchungshaft. Gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen aus Armenien sei am späten Sonntagabend gegen 22 Uhr Haftbefehl wegen Totschlags erlassen und sofort vollstreckt worden, hieß es gestern aus der Kieler Staatsanwaltschaft. Zu Motiv und Hintergründen der Bluttat machten die Ermittler weiter keine Angaben.

Das Opfer stammt aus Aserbaidschan. Die Obduktion der Leiche ergab, dass der 31-Jährige mit mehreren Schüssen getötet wurde. Der mutmaßliche Todesschütze und der 34-Jährige kannten sich – das bestätigte ein Polizeisprecher, ohne weitere Angaben zu machen. Angeblich waren die beiden Männer verschwägert und über die Partnerin des Getöteten in Streit geraten. Diese Information hatte in den Stunden nach den tödlichen Schüssen im Rendsburger Norden die Runde gemacht.

Das Zufahrtstor auf das Gewerbegrundstück an der Friedrichstädter Straße war gestern wieder geöffnet. Zwischen vielen geparkten Gebrauchtwagen machte gegen 16 Uhr jemand eine Probefahrt mit einem VW-Bus. Sonst war niemand zu sehen. Das Eingangstor zu einer Autowerkstatt, in der der 34-Jährige am Sonnabend gegen 16 Uhr Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, bleibt bis auf weiteres verriegelt. Ein amtliches Siegel der Polizei verhindert den Zutritt durch Unbefugte. Zwei Männer, die auf dem weitläufigen Gewerbegrundstück arbeiten, wollten sich zu den Geschehnissen vom Wochenende nicht äußern.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 09.Aug.2016 | 11:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen