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Insel-Bote

09. Dezember 2016 | 08:49 Uhr

Meeresschutz : Zwei Schiffe – ein Anliegen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Besatzungen von „Beluga“ und „Pegasus“ informieren im Wyker Hafen. Das Greenpeace-Schiff fährt dann auch nach Amrum.

In Husum lag sie vergangene Woche, jetzt kommt das Greenpeace-Schiff „Beluga“ nach Föhr und Amrum. Im Wyker Hafen lädt sie heute, Montag, und morgen, Dienstag, jeweils von 10 bis 12.30 und 14 bis 18 Uhr zum „Open Boat“ Auf Amrum kann das Plattbodenschiff am kommenden Donnerstag, 18. August, besichtigt werden.

An Bord sind acht ehrenamtliche Aktivisten und die vierköpfige Schiffscrew. Sie führen nicht nur über ihr Schiff, sondern wollen auch über die Gefahr von Ölunfällen in der Nordsee aufklären. Im Laderaum der „Beluga“ macht eine Bild-Dokumentation deutlich, dass ein Ölunfall das Ökosystem des Wattenmeeres massiv schädigen würde. „Ölbohrungen im Nationalpark – das darf nicht sein. Wir fordern die zuständigen Umweltminister in Schleswig-Holstein und Niedersachsen auf, das zu verhindern“, erklärt Greenpeace-Sprecherin Lisa Maria Otte.

Am Dienstag ist die „Beluga“ nicht das einzige Schiff einer Umweltorganisation, das im Wyker Hafen besichtigt werden kann und dessen Besatzung über Umweltgefahren aufklären möchte. Die „Pegasus“ wird dann ebenfalls im Binnenhafen liegen und kann besichtigt werden. Die „Pegasus“ gehört dem erst im Jahr 2015 gegründeten Verein International Marine Mammal Conservation Society (IMMCS), der sich den Schutz der Meeressäuger auf die Fahnen geschrieben hat.

Mitglieder dieses Vereins wollen am Dienstag im Wyker Hafen ihre Aktivitäten vorstellen. Gerade sind sie erst aus Norwegen zurückgekommen und berichten, dass sie dort bei einer waghalsigen Aktion einige Zwergwale vor dem sicheren Harpunentot retten konnten.

Außerdem informieren sie über Robben- und Seehundschutz in der Nordsee und über die Müllverschmutzung der Meere. „Unsere Aktivisten lesen auf ihren Touren große Mengen an weggeworfenem Unrat, insbesondere auch viel Plastikmüll auf. Wir möchten über die Auswirkungen dieses Unrats in unserem heimischen Meer informieren“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

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erstellt am 15.Aug.2016 | 06:30 Uhr

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