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Insel-Bote

09. Dezember 2016 | 06:54 Uhr

Inselhelden : Wir kommen wieder

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Es soll ja an dieser Stelle um das Verliebtsein gehen. Also nicht das von Mensch zu Mensch. (Das klappt derzeit ganz gut. Am Mittwoch haben meine Frau Tina und ich einen wunderbaren Hochzeitstag bei bei lecker Zander im Alt Wyk verbracht.) Nein, es geht um die Liebe zu einer Insel. Föhr. Und die Frage, ob so ein gestresster Städter vom Festland überhaupt dazu in der Lage ist, sich in ein Eiland zu vergucken. Klare Antwort: Ja. Es war sogar Liebe auf den ersten Blick. Deswegen hier aus voller Überzeugung meine persönliche Föhrliebt-Top-Ten.

1. Die kleinen Krebse, die Kinder auf der Seebrücke am Strand sammeln und auf ihren Händen zappeln lassen.

2. Die Gelassenheit als Fundament dieser Insel-Mentalität. Entschleunigung wird hier mit dem Fährticket verordnet. Und nichts bringt den Ruhepol wieder nach oben. Bis zur Abreise.

3. Die fettfreien Pommes in der gelben Tüte vom Dänen.

4. Der „Heimathafen“ als Refugium für ausgedurstete Männer in den besten Jahren, die auch nach 22 Uhr noch ein Glas Bier im Freien trinken wollen.

5. Der Blick aus dem Bett auf das Wasser.

6. Der Strandkorb, dieses einzigartige Korbgeflecht mit einem Hochklapptisch, der gerade für zwei Gläser Wein reicht.

7. Das Museum Kunst der Westküste mit faszinierenden Landschaftsbildern von Liebermann bis Nolde.

8. Täglich einen frischen Fisch auf dem Teller.

9. Keine Engländer am Strand.

10. Die Insulaner, schlicht ein freundliches und entspanntes Völklein.

Fazit: Wir kommen wieder. Bald. Mit der ganzen Familie.

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erstellt am 22.Jul.2016 | 22:14 Uhr

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