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Insel-Bote

31. Oktober 2014 | 18:45 Uhr

Wyk : Windkraft: Föhrer setzen auf Repowering

vom

Landgemeinden unterstützen Wyker Stellungnahme zum Regionalplan

Wyk | Dass das Innenministerium die Teilfortschreibung der Regionalpläne unter anderem für den "Planungsraum V", der auch den Kreis Nordfriesland samt Inseln und Halligen einschließt, eingeleitet hat, war der Grund, weshalb dieses Thema auf der Tagesordnung der Stadtvertretung stand. Diese Teilfortschreibung soll eine geordnete Nutzung der regenerativen Energiequelle Windkraft sicherstellen. Hierfür werden in dem Plan Eignungsgebiete ausgewiesen. Im Landesentwicklungsplan (LEP) von 2010 sind diese Gebiete auf den Inseln und Halligen nicht zulässig (Ausschlussgebiete).

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Derzeit läuft für die Teilfortschreibung das Beteiligungsverfahren. "Wir wollen eine Sonderregelung, die das Repowering auf Föhr wieder möglich macht", fasste Bürgermeister Heinz Lorenzen den fraktionsübergreifenden Willen der Stadtvertreter zusammen. Dafür wurde im Bauausschuss eine Beschlussempfehlung erarbeitet, die einstimmig verabschiedet wurde.

Bereits im Jahre 2008 hatte der Amtsausschuss eine Stellungnahme zur Neuaufstellung des LEP auf den Weg gebracht, in der gefordert wurde, das Repowering auf Föhr wieder zuzulassen, nicht zuletzt angesichts des Klimawandels und um auf Föhr eine Energieerzeugung zu ermöglichen, die den gesamten Energieverbrauch der Insel aufwiege. Ein solches Repowering sei im Rahmen der rechtlichen Regelungen möglich.

In der neuesten Beschlussempfehlung wird nun erneut angeregt, "eine eindeutige Regelung zu treffen, wobei die bisher mit der Landesplanung getroffenen Abstimmungen berücksichtigt werden sollen.

Zudem hat die Stadt Wyk eine gleich lautende Beschlussempfehlung für alle Föhrer Gemeinden angeregt, damit die Insel "mit einer Zunge spricht". Dies ist in den meisten Landgemeinden bereits geschehen. So haben sich Alkersum, Midlum, Nieblum, Oldsum, Utersum, Wrixum und Witsum bereits der Beschlussvorlage angeschlossen. In Borgsum, Oevenum, Dunsum und Süderende wird darüber in Kürze entschieden.

Zusätzlich, so heißt es weiter, sollen die Bürgermeister das Land auffordern, den LEP dahingehend zu ändern, dass ein "naturräumliches, wirtschaftliches und touristisch verträgliches Repowern" auf Föhr festgeschrieben werde. Und schließlich soll diese Initiative dem Kreistag zur Unterstützung vorgelegt werden.

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erstellt am 10.Okt.2011 | 07:09 Uhr

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